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Nachhaltigkeit bei 1KOMMA5°Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft

Unsere Verantwortung

Unser Beitrag gegen den Klimawandel

Stets unsere Vision vor Augen – living on wind and sunlight forever for free – ist es für uns entscheidend, was wir tun und wie wir es tun. Unser Handeln wird von unserem klaren Engagement angetrieben, die Welt nachhaltig zum Positiven zu verändern. Dabei entsteht unser Impact auf zwei Wegen: durch unsere Produkte und intelligenten Lösungen sowie durch unser operatives Handeln als Unternehmen.

Auf dieser Seite legen wir transparent dar, was wir konkret erreichen und wie wir unsere unternehmerische Nachhaltigkeit stetig ausbauen – belegt durch Zahlen und Fakten.

1KOMMA5° in Zahlen

Was wir schon bewegen

Über 120.000

Ausgestattete Eigenheime

Über 300.000

Installierte, steuerbare Energiesysteme

Über 9,6 Mio.

Optimierungsentscheidungen pro Tag

Über 1 GW

Steuerbare Leistung im virtuellen Kraftwerk

Über 548.000 t

CO₂ vermieden in 2025 · netto

Über 2,5 Mio. t

CO₂ vermieden seit 2021 · brutto

Unsere Lösungen

Der direkte Klima-Impact unserer Produkte

1KOMMA5° Solaranlage

Erzeugt im Betrieb Strom ohne CO₂-Emissionen und ersetzt damit unmittelbar Netzstrom, der heute noch zu einem erheblichen Teil aus Kohle und Gas stammt. Darüber hinaus werden unsere 1KOMMA5° Module zu 100 % mit erneuerbaren Energien gefertigt.

1KOMMA5° Batterie

Speichert den überschüssigen Solarstrom des Tages, um ihn zum günstigsten Zeitpunkt einzuspeisen. Das maximiert den Eigenverbrauch und senkt den Bedarf an Netzstrom.

Wärmepumpe

Heizt mit Umweltwärme und ersetzt damit Öl- und Gasheizungen. Zudem setzen wir auf das Kältemittel R290 mit einem niedrigen Global Warming Potential (GWP) von 3 als umweltfreundliche Alternative zu gängigen Kältemitteln wie R-410A mit einem GWP von 2.088.

Heartbeat AI

Trifft als Energieintelligenz Millionen Optimierungsentscheidungen pro Tag – auf Basis von Börsenpreisen, Wetterprognosen und dem Verbrauchsmuster. Sie vernetzt alle Komponenten und steuert sie so, dass die erzeugte saubere Energie effizient genutzt und Strom aus dem Netz reduziert wird.

Klimaanlage

Ist in Kombination mit sauberem Solarstrom nicht nur eine energieeffiziente Lösung zur Raumkühlung, sondern auch ein wichtiger Baustein zur Klimaanpassung angesichts weltweit steigender Temperaturen. Auch an dieser Stelle kommt das Kältemittel R290 zum Einsatz. Mit einem GWP von 3 weist es ein deutlich geringeres Treibhauspotenzial auf als gängige Kältemittel wie R-410A (GWP: 2.088).

Dynamic Pulse

Sorgt als dynamischer Stromtarif dafür, dass Strom dann aus dem Netz bezogen wird, wenn dort ein Überschuss an erneuerbaren Energien herrscht. Das entlastet die Stromnetze und fördert die Nutzung von sauberem Strom.

Wallbox

Ermöglicht emissionsarmes Laden als die Alternative zum Verbrennungsmotor. Sie lädt das E-Auto primär mit dem Strom, den die Solaranlage auf dem Dach produziert. Wird zusätzliche Energie benötigt, übernimmt die intelligente Steuerung von Heartbeat AI.

Energieintelligenz

So steuert Heartbeat AI unseren Impact

Heartbeat AI – Energieintelligenz von 1KOMMA5°

Wenn wir bei 1KOMMA5° von unserem Klimabeitrag und intelligentem Energieverbrauch sprechen, stützen wir uns auf harte technologische Fakten. Den Kern dieser messbaren Optimierung bildet Heartbeat AI. Unsere Energieintelligenz arbeitet vollautomatisiert und stellt sicher, dass wir halten, was wir versprechen: möglichst viel eigener Solarstrom und möglichst wenig grauer Netzstrom.

01

Eigenverbrauch optimieren

Wenn die eigene Solarproduktion ihren Höhepunkt erreicht, leitet Heartbeat AI die überschüssige Energie vollautomatisch in die Batterie.

02

Sauberen Netzstrom nutzen

Wenn wir von dynamischer Optimierung sprechen, meinen wir den Prozess, bei dem flexible Lasten exakt in jene Zeitfenster verschoben werden, in denen das öffentliche Netz besonders viel Wind- und Solarenergie führt.

03

Das Stromnetz stabilisieren

Durch das Harmonisieren von Erzeugung und Verbrauch entlastet Heartbeat AI das Netz und reduziert den Bedarf an fossilen Backup-Kapazitäten.

Messbare Ergebnisse

Unsere Impact-Kalkulation

Unsere Aussagen zu Klimaschutz und vermiedenen CO₂-Emissionen stützen sich auf belastbare, messbare Ergebnisse. Um volle Transparenz zu gewährleisten, legen wir hier im Detail dar, auf welchen Standards die Berechnung unserer jährlich vermiedenen CO₂-Emissionen basiert.

Brutto-Vermeidung

569.279 Tonnen CO₂

Im Betrieb vermieden · 2025

CO₂-Rucksack

− 21.171 Tonnen CO₂

Durch unsere Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus verursacht, anteilig für 2025

Unser Netto-Impact

= 548.108 Tonnen CO₂

In einem Jahr nach Abzug der verursachten Emissionen vermieden · 2025

Zur Einordnung: Das ist vergleichbar mit dem jährlichen CO₂-Fußabdruck von 79.000 Menschen in der EU.

Bewusst konservativ

Unser Anspruch

Klare Trennung

Wir verrechnen unsere vermiedenen Emissionen nicht mit unserem eigenen CO₂-Fußabdruck als Unternehmen. Beide Zahlen stehen strikt getrennt – so verlangt es die WBCSD-Guidance.

Konservative Annahmen

Beim Referenzszenario lassen wir die Produktionsemissionen der fossilen Systeme außen vor, weil verlässliche Daten fehlen. Würden wir den CO₂-Rucksack einer alten Ölheizung mitrechnen, fiele unsere ausgewiesene Vermeidung sogar noch höher aus.

Warum wir „vermieden“ sagen und nicht „eingespart“

Einsparung senkt den Ausstoß eines Prozesses, der weiterläuft. Vermeidung heißt: Die Emissionen entstehen gar nicht erst, weil eine fossile Technologie durch eine erneuerbare ersetzt wurde. Eine Wärmepumpe, die eine Ölheizung ersetzt, spart kein Öl – sie verbrennt keines.

Unsere Methodik

Netto statt Brutto

Um unseren tatsächlichen Impact zu belegen, unterscheiden wir strikt zwischen Brutto und Netto. Jede Wärmepumpe, jedes PV-Modul und jede Wallbox muss produziert, transportiert und irgendwann entsorgt werden. Das verursacht unweigerlich Emissionen. Diesen CO₂-Rucksack (Cradle-to-Grave-Ansatz) weisen wir konsequent aus und ziehen ihn von unserer positiven Bilanz ab.

Extern bewertet

Unsere Methodik folgt der WBCSD-Guidance on Avoided Emissions v2.0 – dem international anerkannten Standard für vermiedene CO₂-Emissionen. Die unabhängige Nachhaltigkeitsberatung ERM hat die Zahlen bewertet und als Best Practice mit starker Übereinstimmung zur aktuellen WBCSD-Guidance bezeichnet.

Die Methodik in 5 Schritten

  1. Konkreter Zeitraum: Wir rechnen Jahr für Jahr mit echten Daten – nicht mit Prognosen über die Lebensdauer unserer Produkte.

  2. Reale Referenzszenarien: Wir vergleichen unsere Lösung damit, was ohne uns passiert wäre (z. B. der tatsächliche Energiemix für Heizen und Warmwasser 2025 – länderspezifisch für alle unsere Märkte).

  3. Voller Lebenszyklus: Wir bewerten beide Szenarien vollständig, inklusive Produktion und Entsorgung, plus dem realen Strommix des jeweiligen Landes und Jahres.

  4. Konsequente Netto-Berechnung: Wir bilden die Differenz und ziehen die verursachten CO₂- Emissionen ab.

  5. Plausibilitätsprüfung: Wir lassen durch unabhängige Dritte belegen, dass der Zusammenhang zwischen unserer Lösung und der vermiedenen Emission besteht.

Unser Unternehmen

Der gesamte CO2-Fußabdruck

Wir erheben jährlich alle Emissionen, die wir als Unternehmen verursachen. Im Jahr 2025 lag dieser Wert bei 173.027 Tonnen CO₂. Die Berechnung erfolgt umfassend über alle drei Scopes nach dem GHG Protocol, unterstützt von den Klimaexpertinnen und -experten von Code Gaia.

Zwei Menschen stehen vor Windrädern

Kurz erklärt

Wenn wir unseren gesamten CO₂-Fußabdruck betrachten, zeigt sich ein klares Bild: Der mit Abstand größte Teil unserer Emissionen entsteht bei der Herstellung unserer Hardware – also bei der Produktion von PV-Modulen, Batterien, Wärmepumpen, Wechselrichtern und Wallboxen. Genau hier, in unserer Lieferkette, liegt vor allem unser Hebel für weitere Verbesserungen.

Einen geringen Anteil macht hingegen die tatsächliche Nutzungsphase unserer Systeme aus. Darin zeigt sich, wie wirksam Heartbeat AI arbeitet: Die Energieintelligenz maximiert den Eigenverbrauch des eigenen Solarstroms und verschiebt den verbleibenden Netzbezug in Stunden mit hohem Anteil erneuerbarer Energien.

Um ein vollständiges Bild zu zeichnen, bilanzieren wir auch alle weiteren Bereiche mit ein – von der Entsorgung der Hardware am Ende ihrer Lebensdauer bis hin zu unseren alltäglichen Abläufen wie Marketing, Kundenberatung, Installationen und den Pendelwegen zur Arbeit.

Auf dem Weg zur Dekarbonisierung

Wir machen den CO₂-Fußabdruck nicht nur transparent, sondern setzen auch auf Reduzierungsmaßnahmen.

Im operativen Alltag zeigt sich das beispielsweise an unserer eigenen Fahrzeugflotte: Bereits heute liegt der Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen bei 55 % – das ist ein relativer Anstieg von 17 % gegenüber 2024.

Zudem entwickeln wir unsere ganzheitliche Dekarbonisierungsstrategie weiter, um künftig Ziele im Einklang mit den wissenschaftsbasierten Kriterien der international anerkannten Science Based Targets initiative (SBTi) zu veröffentlichen. Dafür setzen wir vor allem auf den engen Austausch mit unseren Lieferanten, um gemeinsam wirksame Veränderungen voranzutreiben.

Elektro- und Hybridfahrzeuge

55 %

Anteil an unserer Fahrzeugflotte

17 % relativer Anstieg gegenüber 2024

Ein Elektroauto von 1KOMMA5° fährt einen Feldweg entlang
Gemeinsam Verantwortung

Transparenz in der Lieferkette

Wir setzen, wo immer möglich, auf lokale Lieferketten. Starke Partnerschaften mit Herstellern wie Stiebel Eltron für Wärmepumpen oder Mennekes für Wallboxen – beide mit Produktion in Deutschland – zeigen, wo uns das schon gelingt.

Zur Marktrealität der Energiewende gehört jedoch auch eine starke globale Konzentration: Nach Analysen der Internationalen Energieagentur (IEA) liegen beispielsweise rund 85 % der weltweiten Produktionskapazitäten für Solartechnik in China. Eine internationale Beschaffung in der Branche ist unvermeidbar und wir übernehmen hier aktiv Verantwortung.

Sophia Rödiger von 1KOMMA5° in der Fertigung von Heartbeat

Sorgfaltspflichten in unserer Lieferkette

Um ökologische und soziale Standards entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen, greifen bei uns folgende Mechanismen:

Regelmäßige Vor-Ort-Besuche

Wir besuchen unsere Produktionsstätten regelmäßig, um uns vor Ort selbst ein Bild zu machen.

Umfassende ESG-Assessments

Unsere wichtigsten strategischen Partner – gemessen an dem Einkaufsvolumen – durchlaufen jährlich eine Nachhaltigkeitsabfrage. Diese jährliche Evaluierung umfasst ein breites Spektrum kritischer ESG-Kriterien, von der Herkunft der Rohstoffe und Klimatransformationsplänen bis hin zu verifizierten Audits und Arbeitssicherheitsstandards.

LkSG-Compliance auf höchster Ebene

Entlang der Vorgaben des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) wird durch den direkten Abgleich von Risikodaten und Lieferantenperformances auf Geschäftsführungsebene sichergestellt, dass unser Handeln mit unseren Grundsätzen zu Menschenrechten und ökologischer Integrität im Einklang steht.

Verbindliche Richtlinien und sicheres Meldesystem

Mit allen unseren wichtigen Lieferanten geteilt, definiert der Verhaltenskodex für Lieferanten die strengen ökologischen und ethischen Standards, die wir von unseren Partnern verlangen. Darüber hinaus ist unsere Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte für alle öffentlich einsehbar. Zudem steht ein Hinweisgebersystem mit einer unabhängigen, externen Ombudsperson bereit, über das jede Person mögliche Verstöße sicher und vertraulich melden kann.

Impact Report 2025

Weitere Einblicke

Um unsere Entwicklung transparent zu dokumentieren, fassen wir unsere Maßnahmen und Ergebnisse in den Bereichen Environment, Social und Governance (ESG) jährlich in einem Impact Report zusammen.

Impact Report 2025 lesen
Titel des 1KOMMA5° Impact Reports 2025