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Während Deutschland an der Tanke verzweifelt: Sein Kia fährt den ganzen April für ~12 Euro

Es ist Sonntag, der 26. April 2026. 14 Uhr mittags. An der Börse kostet eine Kilowattstunde Strom gerade minus 48 Cent. Erzeuger zahlen drauf, damit jemand ihren Strom abnimmt. Unser Kunde in Dransfeld weiß das nicht. Er muss es nicht wissen. Sein Kia EV6 lädt automatisch seit fast drei Stunden – und der Netzbetreiber bezahlt ihn dafür, während die Sonntagsausgaben der Zeitungen gefüllt sind mit Rekordspritpreisen und Energiekrise.
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8 min

Das Wesentliche in Kürze

  • 23,67 € statt 138 €: Ein Haushalt ohne Solaranlage hat im April 2026 den ganzen Monat Strom bezogen – inkl. Elektroauto-Laden – und dabei 83 % gegenüber dem Ø-Haushaltsstrompreis (37 ct/kWh) gespart.

  • 1.050 km Reichweite für ~12 Euro geladen: 189,8 kWh in einem Monat, anteilig rund 12 Euro – während öffentliche Ladesäulen bis zu 80 ct/kWh verlangen und Dieselfahrende rund 135 Euro für vergleichbare Fahrleistung ausgaben.

  • Die Energieerzeuger haben gezahlt: Am letzten Aprilwochenende fiel der Börsenstrompreis auf bis zu −48 ct/kWh. Heartbeat AI hat den Kia EV6 genau in diesem Fenster geladen – und an zwei Tagen allein 14,62 Euro gutgeschrieben statt Kosten zu erzeugen.

  • Kein Solar, kein Glück – nur Timing: 100 % der Ersparnis entstanden durch automatisches Laden zu günstigen Viertelstunden-Intervallen. Der 10,5-kWh-Speicher und die 81-kWh-EV-Batterie fungieren gemeinsam als flexibler Puffer – ganz ohne eigene Stromerzeugung.

TüV Gut 1,8 01/2026 1KOMMA5°
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Bekannt aus

April 2026: Zwei Welten, ein Monat

Als im März 2026 der Iran-Krieg ausbrach und die Straße von Hormus blockiert wurde, liefen die Energiemärkte heiß. Binnen zwei Handelstagen stiegen Gaspreise um 65 Prozent, nach zwei Wochen um knapp 90 Prozent. Diesel erreichte Mitte April mit 2,45 Euro pro Liter ein Allzeithoch. Haushaltsstrom kostet Bestandskunden im April 2026 durchschnittlich 37 Cent pro kWh.

Parallel dazu hat der Börsenstrompreis im April mehrfach ein ganz anderes Bild gezeigt: Frühling, viel Wind, Feiertage – und plötzlich liefern erneuerbare Energien mehr Strom ins Netz als Deutschland gerade braucht.

Kein Widerspruch – nur zwei verschiedene Preislogiken, die parallel laufen. Die eine folgt geopolitischen Nachrichten, fossilen Märkten und Jahresverträgen. Die andere folgt Wind, Sonne und dem, was gerade im Netz gebraucht wird – im Viertelstundentakt.

Das Setup: Keine PV-Anlage - nur Speicher, ein großes EV und Heartbeat AI

Unser Kunde in Dransfeld hat keine Photovoltaikanlage – das ist der entscheidende Punkt. Sein Setup: ein 10,5-kWh-Heimspeicher und ein Kia EV6 mit 81-kWh-Batterie, intelligent geladen über Heartbeat AI und den dynamischen Stromtarif Dynamic Pulse. Kein eigener Strom, keine Solarmodule auf dem Dach. Nur zwei Speicher, die vorausschauend immer dann beladen werden, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist und Geld gespart werden kann.

Das macht diesen Fall so besonders: Große Ersparnis auch ohne PV-Anlage

100 Prozent der Ersparnis entstanden durch intelligentes und planvolles Timing des Netzbezugs. Die 81-kWh-Batterie des Kia EV6 ist dabei kein Nachteil – sie ist ein zweiter, riesiger Puffer, der in günstigen oder sogar negativen Preisfenstern laden kann.

Der 10,5 kWh Heimspeicher nimmt ebenfalls zu den bestmöglichen Zeitpunkten günstigen Netzstrom auf und verteilt ihn zum wirtschaftlichsten Zeitpunkt wieder im Haushalt.

Kumuliert über den April: Die Schere öffnet sich jeden Tag

Die Grafik zeigt die aufgelaufenen Stromkosten Tag für Tag im April - für den tatsächlichen Verbrauch unseres Kunden.

Grau: was ein Durchschnittshaushalt bei 37 ct/kWh zahlt.

Violett: was unser Kunde mit seinem Setup tatsächlich bezahlt – die Sprünge markieren Tage, an denen der Kia EV6 geladen hat.

Das Ergebnis nach 26 Tagen: 23,69 Euro tatsächliche Kosten – gegenüber 138,06 Euro, die ein durchschnittlicher Haushalt für denselben Verbrauch zum durchschnittlichen Strompreis von 37 ct/kWh gezahlt hätte. Eine Ersparnis von 114 Euro in einem einzigen Monat, ohne eine einzige Kilowattstunde selbst zu erzeugen. Möglich gemacht haben das auch die letzten beiden Apriltage – und die haben eine eigene Geschichte.

Das letzte April-Wochenende: Das Netz bezahlt fürs Laden

Zwischen dem 25. und 26. April lagen 70 von 192 Viertelstundenintervallen im negativen Preisbereich. Die folgende Grafik zeigt den Day-Ahead Preis im Viertelstundentakt über das gesamte Wochenende – und wann der Kia EV6 geladen hat.

Am Sonntag, dem 26. April, fiel der Börsenpreis zwischen 11:30 und 16:30 Uhr auf bis zu −48 ct/kWh. Der Kia EV6 hat in diesem Fenster kontinuierlich mit voller Leistung geladen: 52 kWh in rund 5 Stunden – fast eine Vollladung des 81-kWh-Akkus.

Das Ergebnis der beiden Tage: −14,62 Euro Gesamtkosten. Die Energieerzeuger haben für das Laden bezahlt. Ohne diese beiden Tage läge der Monatspreis bei 13,02 ct/kWh – immer noch deutlich weniger als die Hälfte des Durchschnittspreises.

Jeden Tag anders – aber immer günstig

Über den gesamten Monat zeigt sich: An normalen Tagen ohne EV-Laden bleiben die Kosten mikroskopisch klein (unter 1 €/Tag). An EV-Ladetagen steigen sie kurz – bleiben aber weit unter dem, was ein Festpreiskunde zahlen würde. Und an den letzten beiden Tagen dreht sich die Rechnung ins Negative. Doch dieser Effekt beschränkt sich nicht auf das Elektroauto: Dank dem Stromspeicher, kann unser Kunde auch seinen gesamten Haushalt mit Strom versorgen, der in diesen günstigen Zeitfenstern automatisch für ihn gespeichert wird.

Die großen Balken am 4., 11., 18. und 24. April: das sind die EV-Ladetage. Auch hier gilt: Heartbeat hat immer dann geladen, wenn der Preis besonders günstig war. Die letzten zwei Tage gehen unter null.

Was das für das Elektroauto bedeutet

Der Kia EV6 hat im April 189,8 kWh geladen  (das entspricht rund 1.050 km Reichweite) – mehr als die Hälfte des gesamten Netzbezugs. Die anteiligen Ladekosten: rund 12 Euro für den gesamten Monat. Was bedeutet das pro 100 km?

1,14 Euro pro 100 km – gegenüber bis zu 15,05 Euro mit Diesel oder 12,60 Euro an DC-Schnelladesäulen. Der größte Hebel: das automatische Laden zu günstigen und negativen Viertelstunden-Intervallen, ohne dass der Kunde etwas tun muss.

Was wäre gewesen, wenn ...?

Gleicher Haushalt, gleicher Verbrauch, gleiche EV-Fahrleistung – drei verschiedene Szenarien: Was hätte dieser April gekostet?

23,69 Euro mit Heartbeat AI. 138 Euro beim Durchschnittshaushalt. 163 Euro, wenn das EV zusätzlich öffentlich geladen worden wäre. Die Differenz zum Worst-Case: 139 Euro – in einem einzigen Monat.

Fazit

Der Krise zum Trotz - sogar ohne PV-Anlage

Schlagzeilen-Energie und Börsenstrom-Energie sind verschiedene Dinge. Geopolitische Krisen treiben Festpreise und fossile Märkte – der Börsenstrompreis folgt Wetter, Wind und Last. Beides kann gleichzeitig wahr sein. Auch ohne Solar lohnt sich ein smarter Speicher. 100 Prozent der April-Ersparnis kamen aus reinem Timing – kein eigener Strom erzeugt, nur der richtige Zeitpunkt für Netzbezug genutzt.

Ein großes EV ist kein Nachteil – es ist ein zweiter Puffer. Die 81-kWh-Batterie des Kia EV6 hat am 26. April allein 52 kWh aufgenommen, während der Markt dafür bezahlt hat.

Vielversprechende Zukunft für diese Energiesysteme

Aktuell werden Elektrofahrzeug und Heimspeicher rein unidirektional geladen. Mit den kommenden regulatorischen Anpassungen – insbesondere im Rahmen des § 14a EnWG sowie der erweiterten Direktvermarktung – ändert sich das grundlegend: Durch bidirektionales Laden können Speicher künftig Preisunterschiede an der Strombörse noch effizienter nutzen. Indem sie überschüssige Energie bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen, stabilisieren sie die Stromversorgung und generieren zusätzliche Erlöse. Bei unserem Kunden wäre hier eine zusätzliche Ersparnis von bis zu 50€ im April möglich. Diese Optimierung führt dazu, dass die monatliche Stromrechnung durch die erwirtschafteten Gutschriften sogar negativ ausfällt.