2.500€ Rabatt auf Solaranlage + Wärmepumpe

Jetzt sichern
background image
background image

Wie Nils-Hendrik mit Heartbeat AI fast 4.000 € Energiekosten spart

Nils-Hendrik Welk lebt mit seiner Familie in Bremerhaven: 200 m², viel Homeoffice, PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und ein E-Auto, das überwiegend zu Hause lädt. Genau deshalb ist dieser Kassensturz spannend: Der Stromverbrauch ist hoch, aber er ersetzt Gas, Diesel und klassischen Haushaltsstrom. Nach zwölf Monaten stehen 14.045 kWh Verbrauch, 1.665 € laufende Stromrechnung und 3.920 € weniger laufende Energiekosten gegenüber dem alten Setup.
Aktualisiert am

Lesezeit

7 min

Erfahrungsbericht

Der Kassensturz: viel Strom, deutlich niedrigere Kosten

14.045 kWh auf der Stromrechnung klingen erst einmal nach einem Problem. Bei Nils-Hendrik aus Bremerhaven ist es der Anfang der Rechnung. Denn dieser Verbrauch steht nicht mehr nur für Licht, Kühlschrank und Waschmaschine. Er trägt Wärme, Warmwasser, Homeoffice und die Ladung des E-Autos mit.

Früher lagen diese Kosten an drei Stellen: im Gasvertrag, an der Tankstelle und im Haushaltsstrom. Heute landen sie in einem System, das PV-Erzeugung, Einspeiseerlöse, Börsenpreise und Steuerung zusammenbringt. Nach Einspeiseerlösen, vor PV-Kosten, bleibt eine laufende Stromrechnung von 1.665 €. Gegenüber dem alten Setup sind das 3.920 € weniger laufende Energiekosten.

14.045

kWh Jahresverbrauch
Haushalt, Wärme
und E-Auto.

1.665 €

laufende Stromrechnung
nach Einspeisung,
vor PV-Kosten.

3.920 €

laufende Entlastung
gegenüber Gasheizung
und Dieselauto.

39,5 %

Autarkie
trotz Winterlast
und hohem Verbrauch.

Rechnet man konservativ 432 € PV-Gestehungskosten dazu, landet das neue Setup bei 2.097 €. Selbst dann bleiben rund 3.489 € Entlastung gegenüber dem alten Alltag. Entscheidend ist also nicht der niedrigste Verbrauch, sondern die bessere Steuerung.

Nils-Hendrik Welk vor seinem Haus

Die Ausgangslage: viel Technik, noch kein System

Nils-Hendrik startet nicht bei null. PV-Anlage und Speicher waren schon da. Was fehlte, war das Zusammenspiel. Er wollte nicht mehr selbst überlegen, wann das Auto lädt oder der Speicher am besten arbeitet. Und wir vor einem Jahr eine neue Wärmepumpe installierten, stand bis dahin noch eine Gasheizung.

Dazu kommt ein Alltag mit hoher Grundlast: 200 m² Wohnfläche, Vollzeit-Homeoffice, Familie, Waschen, Trocknen, Kochen und ein E-Auto mit rund 17.000 km Jahresfahrleistung. Wichtig für die Einordnung: Das E-Auto lädt zwar überwiegend zu Hause, die Wallbox war im Messjahr aber noch nicht vollständig separat integriert. Deshalb wird die E-Auto-Ladung in den Auswertungen geschätzt.

Kostenvergleich

Der Kostenhebel: aus drei Rechnungen wird ein System

Die 5.585 € sind kein Vergleich mit einem Durchschnittshaushalt. Sie sind Nils-Hendriks eigene Vorher-Rechnung: 1.725 € Gas, 2.160 € Diesel und 1.700 € Haushaltsstrom.

Die Herleitung ist transparent: Der frühere Gasverbrauch wurde auf 15.000 kWh gerundet und mit 11,5 ct/kWh angesetzt. Die Dieselkosten ergeben sich aus 18.000 km Jahresfahrleistung, 6 l/100 km und 2,00 €/l. Der Haushaltsstrom stammt aus seiner früheren Stromrechnung.

Heute läuft derselbe Alltag überwiegend elektrisch. Nach Einspeiseerlösen, vor PV-Kosten, liegt die laufende Stromrechnung bei 1.665 €; inklusive konservativer PV-Kosten bei 2.097 € – hierfür rechnen wir mit einem Stromgestehungspreis von ca. 6 ct/kWh, der die Investition in eine PV-Anlage auf die Lebensdauer und den zu erwartenden Ertrag umlegt.

Der Kostenhebel ist nicht Verzicht, sondern die Verschiebung: Aus Gas, Diesel und Haushaltsstrom wird ein gemeinsam gesteuertes Energiesystem, das auf eigenen PV-Strom setzt und Reststrom günstig aus dem Netz bezieht.

Was hinter den 14.045 kWh steckt

14.045 kWh muss man anders lesen als klassischen Haushaltsstrom. In dieser Zahl stecken Haushalt, Wärmepumpe und eine geschätzte E-Auto-Ladung. Der Stromverbrauch kommt nicht einfach obendrauf; er ersetzt frühere Gas- und Dieselkosten.

Die Wärmepumpe ist sauber gemessen: 3.906 kWh. Für das E-Auto rechnen wir wegen der noch nicht vollständig integrierten Wallbox mit etwa 3.300 kWh aus rund 17.000 km Jahresfahrleistung. Für den Donut bleibt der Haushalt ohne E-Auto als rechnerischer Rest: 6.839 kWh.

PV-Anlage auf dem Dach von Nils-Hendriks Haus

Das Dach liefert, aber nicht immer passend

Die PV-Anlage produzierte 7.319 kWh. Das ist für eine Anlage so weit oben im Norden – wo die Globalstrahlung geringer ausfällt als etwa in Bayern – in Ordnung, aber es löst die Jahresrechnung nicht allein. Erzeugung und Bedarf treffen nicht immer zusammen: 1.971 kWh gingen ins Netz, 8.495 kWh kamen aus dem Netz.

Hier beginnt die Arbeit von Heartbeat AI. Das intelligente Energiemanagement kann keine Sonne in den Winter legen. Aber sie kann den unvermeidbaren Reststrom günstiger einkaufen und flexible Verbraucher besser in passende Preisfenster schieben. Das ist nicht nur günstig, sondern auch ökologisch und gleichzeitig netzdienlich: Denn der Strom ist meist dann so günstig, wenn er zu großen Teilen aus Erneuerbaren stammt und situativ zu wenig Abnehmer findet.

Die Winterfrage: wenn PV nicht reicht

Nach der PV-Bilanz ist klar: Das Dach hilft enorm, aber nicht immer dann, wenn das Haus Strom braucht. Im Sommer liefert die PV-Anlage viel. Im Winter braucht die Wärmepumpe mehr Energie, während die PV-Erzeugung sinkt.

Die Monatsansicht macht diese Spannung sichtbar. In den hellen Monaten trägt das Haus viel selbst. In der Heizperiode wird Netzbezug wichtiger. Das ist der Punkt, an dem Heartbeat AI und Dynamic Pulse aus einem elektrifizierten Haus ein gesteuertes Energiesystem machen.

Seit dem September wird Reststrom zum Hebel

Seit dem 1. September 2025 läuft Nils-Hendriks Reststrom über Dynamic Pulse, den dynamischen Stromtarif von 1KOMMA5°. Juni bis August gehören noch zur Vorphase. Der Jahresdurchschnitt enthält also bewusst Monate, in denen diese dynamische Belieferung noch nicht vollständig wirkte.

Trotzdem lag der effektive Heartbeat-Strompreis über zwölf Monate bei circa 15 ct/kWh. Der deutsche Durchschnittsstrompreis 2026 liegt bei rund 37 ct/kWh. Die Kurve beantwortet die Winterfrage: Mehr Netzbezug muss nicht heißen, dass die Kosten aus dem Ruder laufen.

Warum das funktioniert

Reststrom ist nicht zu jeder Stunde gleich teuer. Mittags fällt der Börsenpreis oft, wenn viel Solarstrom im Netz und die Nachfrage gering ist. Abends steigt er, wenn viele Haushalte gleichzeitig Energie brauchen. Auch hohes Windaufkommen kann den Strompreis erheblich drücken.

Heartbeat AI nutzt diese Preissignale zusammen mit PV-Erwartung, Verbrauch, Speicherstand und Wetter plant Beladung von Speicher und Elektroauto auch in die Zukunft. Der Tagesverlauf zeigt den Mechanismus: Zwischen günstigen Mittagsstunden und teuren Abendspitzen liegen oft mehrere Cent pro kWh.

Für ein Haus wie das von Nils-Hendrik ist das kein Detail. Es ist der Unterschied zwischen viel Strom verbrauchen und viel Strom intelligent bezahlen.

Heartbeat App auf dem Smartphone beim Laden eines E-Autos

Die App macht den Alltag lesbar

Auf dem Smartphone sieht Nils-Hendrik, was sonst im Technikraum und am Strommarkt verborgen bleibt: PV-Produktion, Netzbezug, Speicherstand und Preisfenster.

Die App zeigt damit nicht nur Daten. Sie macht den Alltag lesbar: Wann trägt sich das Haus selbst, wann braucht es das Netz, und wann lohnt sich der Bezug besonders?

Für das Elektroauto er kann die Uhrzeit angeben, zu der es vollgeladen sein muss. Die KI sucht sich dann über Nacht die günstigsten Zeitfenster zum Laden.

Wärme ist der Härtetest

Das Haus ist Baujahr 2015, also kein klassischer Altbau. Der relevante Punkt liegt woanders: Nils-Hendrik hat die Gasrechnung aus dem Alltag verbannt, als er sich vor einem Jahr die neue Wärmepumpe hat einbauen lassen. Nun landen Wärme, Warmwasser und Mobilität auf der Stromrechnung.

Unten läuft Fußbodenheizung, oben hängen Heizkörper. Das Haus wird auch im Winter warm und die Kosten sind deutlich zurückgegangen, während viele andere in Deutschland in diesem von Energiekrisen geprägten Jahr eher nervös auf die nächste Endabrechnung inklusive Gas oder Öl schauen.

Die Frage lautet damit nicht mehr, ob elektrische Wärme funktioniert. Sie lautet: Was kostet die Heizlast im Winter? Die Wärmepumpe verbrauchte im Jahr 3.906 kWh. Mit PV, Dynamic Pulse und Heartbeat AI wird diese Last nicht zum neuen Kostenschock, sondern zu einem steuerbaren Teil eines Systems, was von den steten Unsicherheiten fossiler Energiepreise nun weitestgehend unabhängig ist.

Wärmepumpe an der Hauswand von Nils-Hendriks Haus
Innengerät der Wärmepumpe im Technikraum
Nils-Hendrik Welk mit Sophia Rödiger und dem Heartbeat-Gerät
Wir holen noch nicht mal alles raus aktuell. Die Ladesäule wird noch voll integriert, ein paar mehr Solarmodule auf dem Dach sollten ergänzt werden für unseren hohen Verbrauch der Familie.
Nils-Hendrik Welk
1KOMMA5° Kunde

Bilder aus Bremerhaven

Die Bilder zeigen, was hinter den Diagrammen steckt: Dach, Technikraum, App, E-Auto und ein Haus, das jeden Tag Energie braucht. Die Technik steht nicht im Vordergrund. Sie arbeitet im Hintergrund.

Nils-Hendrik Welk mit Sophia Rödiger vor dem Haus

Vor Ort: Sophia Rödiger, CMO von 1KOMMA5°, besucht Nils-Hendrik für den Erfahrungsbericht.

Blick auf Nils-Hendriks Haus in Bremerhaven

Vor der Wärmepumpe: Sophia Rödiger und Nils-Hendrik sprechen über Wärme, Winterlast und die Umstellung von Gas auf Strom.

Wärmepumpe an der Hauswand im Bestand

Außenanlage: Die Wärmepumpe ersetzt frühere Gaswärme direkt am Haus.

Detailaufnahme des E-Autos beim Laden

E-Mobilität: Die Ladung des E-Autos gehört zur Stromrechnung; die Wallbox war im Messjahr noch nicht vollständig integriert - das Sparpotential wächst hier künftig noch.

Innengerät der Wärmepumpe im Technikraum

Wärmepumpe: Das Innengerät versorgt Heizung und Warmwasser elektrisch.

Hydraulikdetail im Technikraum

Hydraulik: Ventile und Leitungen zeigen, wo Wärme im Haus verteilt wird.

Hydraulik und Leitungsführung im Technikraum

Leitungsführung: Im Technikraum kommen Wärme, Messung und Steuerung zusammen.

1KOMMA5° Partnerhinweis in Bremerhaven

Lokale Umsetzung: Das Team von 1KOMMA5° Bremerhaven.

Fazit

Aus Verbrauch wird Steuerung

Nils-Hendriks Jahr zeigt keine perfekte Autarkie. Es zeigt etwas Relevanteres: was passiert, wenn Wärme, Mobilität und Haushaltsstrom gemeinsam geplant werden.

Und dabei ist noch gar nicht alles ausgeschöpft: Die Wallbox war im Messjahr noch nicht vollständig integriert, zusätzliche PV-Module stehen im Raum. Trotzdem stehen bereits 3.920 € weniger laufende Energiekosten in der Jahresbilanz.

PV senkt den Netzbedarf. Die Wärmepumpe ersetzt Gas. Wallbox und E-Auto ersetzten fossile Fahrkosten. Heartbeat AI macht den unvermeidbaren Reststrom günstiger. Genau darum geht es in Nils-Hendriks Energiejahr: Nicht der Verbrauch verschwindet. Er wird sichtbar, steuerbar und ohne fossile Abhängigkeiten am Ende deutlich günstiger.