Niemand sollte sich durch eine sinkende Einspeisevergütung von der Investition in eine Solaranlage abhalten lassen.
„Der große finanzielle Vorteil einer Solaranlage entsteht durch jede Kilowattstunde Strom, die man nicht mehr teuer aus dem Netz kaufen muss, nicht aus der Einspeisevergütung“, sagt Jannik Schall. „Wer den Eigenverbrauch des Solarstroms etwa durch den Einsatz einer Batterie oder einer intelligenten Steuerung erhöht, macht sich unabhängiger vom Strompreis und staatlichen Förderungen und senkt seine Stromrechnung jedes Jahr um Hunderte Euro.“
Bei Gestehungskosten einer Kilowattstunde Solarstrom von sechs Cent, entsteht durch die Einspeisung lediglich 1,78 Cent Gewinn. Spart man sich durch den Eigenverbrauch dagegen den Netzbezug einer Kilowattstunde Strom zu durchschnittlich 37 Cent/kWh2, ergibt das ein Plus von 31 Cent/kWh.
„Eigenverbrauch macht die Solaranlage wirtschaftlicher und entlastet das Netz“, sagt Jannik Schall. „Das wiederum senkt auf lange Sicht die Stromkosten für alle.“