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Reform des GEG mit Grüngas-Option – Wärmepumpen heizen deutlich günstiger

Die Eckpunkte zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes wurden veröffentlicht. Die Bundesregierung will ermöglichen, dass weiterhin neue Gasheizungen eingebaut werden können. 1KOMMA5° zeigt anhand einer Beispielberechnung, dass Wärmepumpen die effizienteste und günstigste Lösung bleiben.
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4 min

Das Wesentliche in Kürze

  • Wer sein Einfamilienhaus weiter mit Gas heizt, zahlt jedes Jahr über 1.800 Euro mehr als mit intelligent gesteuerter Wärmepumpe 

  • Selbst moderne, effiziente Gasheizungen können mit Wärmepumpen nicht mithalten 

  • Wärmepumpe auch ohne Photovoltaik und intelligente Steuerung rund 29 Prozent günstiger als alte Gasheizung

  • CO₂-Preis und Netzentgelte steigen – stabile Förderkulisse beim Heizungstausch wichtig für Planbarkeit bei Haushalten und Handwerk

Die Bundesregierung hat Eckpunkte zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes vorgestellt, das in Gebäudemodernisierungsgesetz umbenannt wird. Unter anderem will sie ermöglichen, dass auch zukünftig weiter neue Gasheizungen eingebaut werden dürfen, wenn diese mit einem Anteil von sog. grünen Gasen betrieben werden. 

Doch wer weiter mit Gas heizt, zahlt jedes Jahr mehr als dreimal so viel wie mit einer Wärmepumpe. Eine Berechnung des Energieunternehmens 1KOMMA5° zeigt: Mit einem vollständig elektrifizierten Zuhause lassen sich die Heizkosten im Beispiel um bis zu 71 Prozent senken. Und selbst ohne technische Zusätze, wie intelligente Steuerung oder Solaranlage, heizt eine Wärmepumpe deutlich günstiger als eine Gasheizung. 

Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom problemlos vier Kilowattstunden Wärme“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „Selbst eine moderne Gasheizung kann mit der Effizienz von Wärmepumpen nicht mithalten. Egal mit welcher Art von Gas sie betrieben wird. Es ergibt weder wirtschaftlich noch ökologisch Sinn, weiter auf Gasheizungen zu setzen.

Wer sein Einfamilienhaus weiter mit Gas heizt, zahlt jedes Jahr über 1.800 Euro mehr als mit intelligent gesteuerter Wärmepumpe

Die Beispielrechnung zeigt: Für ein Haus mit 170 Quadratmetern Wohnfläche und einem Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden kommt eine alte Gasheizung mit 85 Prozent Wirkungsgrad im Schnitt auf jährliche Kosten von 2.612 Euro für den Bezug von Gas zum aktuell durchschnittlichen Preis.

Selbst eine neue, effiziente Gasheizung mit 99 Prozent Wirkungsgrad liegt bei Heizkosten von 2.242 Euro pro Jahr. Eine Wärmepumpe in Kombination mit Photovoltaik, dynamischem Stromtarif, Speicher und intelligenter Steuerung reduziert die Beispielrechnung auf 750 Euro im Jahr. Die jährliche Ersparnis gegenüber der alten Gasheizung liegt damit bei 1.862 Euro. Das ist ein Rückgang der Heizkosten um 71 Prozent.1

Wärmepumpe auch ohne Photovoltaik und intelligente Steuerung rund 29 Prozent günstiger als alte Gasheizung

Auch ohne zusätzliche Technologien sind Wärmepumpen kostengünstiger als Gasheizungen. Nimmt man den durchschnittlichen Strompreis von 37,2 Cent/kWh an, liegen die jährlichen Kosten im Beispielhaus bei 1.860 Euro. Damit spart die Wärmepumpe bereits ohne Photovoltaik oder dynamischen Tarif 752 Euro bzw. 29 Prozent. Auch gegenüber einer neuen effizienten Gasheizung ist das noch um gut 17 Prozent günstiger.1

CO₂-Preis und Netzentgelte steigen – stabile Förderkulisse beim Heizungstausch wichtig für Planbarkeit bei Haushalten und Handwerk

Neben den schon heute hohen Kosten verschärft die steigende CO₂-Abgabe die Lage für Gasheizungen. Ab 2027 wird sich der CO₂-Preis im Rahmen des europäischen Emissionshandels bilden. Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln geht dann von einem CO₂-Preis von 160 Euro im Mittel bis 2035 aus.2 Das wären zusätzliche Kosten von über 500 Euro im Jahr. 

Hinzu kommen höhere Netzentgelte für Gas. Durch die zunehmende Umrüstung auf Wärmepumpen und Fernwärme werden die Kosten fürs Gasnetz auf immer weniger Schultern verteilt werden. Das bedeutet höhere Netzentgelte für den einzelnen Verbraucher.

„Die Preise für das Heizen mit Gas werden in Zukunft weiter steigen“, sagt Jannik Schall. „Daran ändert auch ein Anteil von grünem Gas nichts. Im Gegenteil: Alternative Energieträger für Gasheizungen sind knapp und sogar teurer als konventionelles Erdgas.“

„Entscheidend ist jetzt die Planbarkeit für Hausbesitzer, die europäische Heizungsindustrie und das Handwerk“, sagt Philipp Schröder, CEO und Gründer von 1KOMMA5°. „Wenn die Förderkulisse verlässlich bleibt, sehen wir dem Entwurf verhalten positiv entgegen. Die Grüngasquote führt dazu, dass Gas zwangsläufig teurer wird, weil klimafreundliche Gase knapper und in der Regel teurer sind. Und: Der CO₂-Preis bleibt ein realer Kostentreiber für fossiles Heizen. Die Wärmepumpe ist heute technologisch die beste Lösung – effizient, kostengünstig im Betrieb und klimafreundlich. Wer in sie investiert, hat Planungssicherheit und schützt sich vor steigenden Betriebskosten.“

Quellen

1angenommener Strompreis elektrifiziertes Gesamtsystem 15 ct/kWh, Erdgaspreis für Haushalte in ct/kWh 11,1, Ø Strompreis in Deutschland ct/kWh: 37,2 Quelle: BDEW (https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-gaspreisanalyse/) und (https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/) [abgerufen am 24.2.2026]

2Quelle: Auswirkungen und Preispfade des EU ETS2 (https://www.ewi.uni-koeln.de/cms/wp-content/uploads/2025/04/EU-ETS2_Endbericht.pdf) [abgerufen am 24.2.2026]

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