Nach dem Jahr 2025 soll aus der CO2 Steuer der sogenannte Emissionshandel werden. Das bedeutet, nicht der Staat bestimmt den Preis für die Zertifikate. Stattdessen richtet er sich nach der erlaubten Gesamtmenge an Emissionen. Die Zertifikate werden dann direkt an der Börse gehandelt. Unternehmen, die CO2 emittieren, müssen in dieser Menge Zertifikate in Auktionen ersteigern. Die Menge der Zertifikate richtet sich nach dem jeweiligen jährlichen Klimaziel. Im ersten Jahr, also 2026, soll ein Zertifikat nicht mehr als 65 Euro kosten. Danach bestimmt die Nachfrage den Preis. Anders sieht es allerdings bei den Preisen für Zertifikate aus, die schon jetzt von Banken gehandelt werden. Diese kosten an der EU-Emissionsbörse (EU ETS) etwa 84 Euro (Stand Dezember 2022).
Der Emissionshandel setzt, anders als die CO2-Steuer, direkt dort an, wo der Ursprung des Problems beginnt: Beim Ausstoß von CO2. Anders als der reine Zertifikatehandel, gilt der Emissionshandel länderübergreifend. In Zukunft sollen auch Sparten wie Schifffahrt, Gebäude, Der Emissionshandel setzt, anders als die CO2-Steuer, direkt dort an, wo der Ursprung des Problems beginnt: Beim Ausstoß von CO2. Anders als der reine Zertifikatehandel, gilt der Emissionshandel länderübergreifend. In Zukunft sollen auch Sparten wie Schifffahrt, Gebäude, Straßenverkehr, Kraftstoffe sowie der EU-weite Flugverkehr mit einbezogen werden. Damit betrifft die Regelung auch Privathaushalte.