Du benötigst für deine Anlage einen EZA-Regler, wenn diese größer ist als 135 kW. Diese Zahl ist in der technischen Richtlinie der Fördergesellschaft Wind definiert. In dieser Größendimension handelt es sich allerdings meist um Solarparks oder Anlagen auf großen Gewerbeflächen. Schließlich wären 135 kW etwa 340 Solarmodule. Der EZA-Regler ist via Datenverbindung mit dem Netzbetreiber und den Erzeugungseinheiten (EZH) verbunden. Erzeugungseinheit bedeutet in dem Fall die Einheit, die Strom erzeugt, also Solarmodule oder Windrad.
Der Begriff EZA umfasst hingegen die gesamte Anlage mit allen restlichen Komponenten inklusive Speicher, Kabel und Co. Der Regler wird immer direkt am Netzanschlusspunkt in der Stromübergabestation installiert. Dort sorgt dieser dafür, dass die Anforderungen des Netzbetreibers am Netzverknüpfungspunkt erfüllt werden. Vergleicht man das mit einem Auto, wäre der EZA-Regler das Gaspedal, das dem Motor sagt, wie viel Leistung dieser erbringen muss, um die maximale Geschwindigkeit zu erreichen.
Mit dieser Information kann der Regler die geforderte Leistung am Netzverknüpfungspunkt des Netzbetreibers einstellen. In der Steuerung werden die Leistungsvorgaben ermittelt und über einen Datenbus an die einzelnen Einheiten übertragen. Wird also beispielsweise zu viel Energie erzeugt, können Befehle an den EZA-Regler versendet werden. Anschließend sorgt dieser dafür, dass das Netz stabil bleibt.