Solaranlage kaufen Bundle

Die Ladezyklen eines PV-Speichers oder: Wie lange hält ein Stromspeicher?

Mit einem Batteriespeicher nutzt du deinen selbst erzeugten Solarstrom optimal und wirst weniger abhängig vom Netzstrom. Mit Blick auf das neue Solarspitzengesetz ist das sinnvoller denn je. Doch wie lange hält ein PV-Speicher? Und welche Faktoren beeinflussen die Lebensdauer von Batteriespeichern? Erfahre jetzt, wie du alles aus deinem Speicher herausholst.

Aktualisiert am

Lesezeit

6 min

Das Wesentliche in Kürze

  • Ladezyklen von Batteriespeichern: Ein wichtiges Kriterium für die Lebensdauer eines Batterie- oder PV-Speichers ist, wie oft er auf- und entladen wird. Die meisten Lithium-Ionen-Speicher schaffen zwischen 4.000 und 5.000 solcher Ladezyklen. Ein Stromspeicher in einem typischen Einfamilienhaus braucht etwa 200 bis 250 Ladezyklen im Jahr.

  • Lebensdauer: PV-Speicher halten somit 15 bis 20 Jahre, modernste Batterien deutlich länger. 1KOMMA5° verbaut Lithium-Eisenphosphat-Batterien, eine Unterart von Lithium-Ionen-Batterien, die unter anderem für ihre Langlebigkeit bekannt sind.

  • Einflüsse auf die Lebensdauer: Ladeverhalten und Umgebungsbedingungen beeinflussen die Lebensdauer des PV-Speichers. Auch die Speichergröße spielt eine Rolle.

  • Optimierung: Ein smartes Energiemanagementsystem wie Heartbeat AI von 1KOMMA5° stimmt Speicher, Photovoltaik-Anlage und andere Komponenten wie Wärmepumpe oder Wallbox perfekt aufeinander ab, damit du so viele Stromkosten sparst wie nur möglich und fit für die Energiezukunft bist.

Efahrer Testsieger Siegel
4.5
Basierend auf 4.200+ Bewertungen

Bekannt aus

Wie lange hält ein Solarspeicher?

Ein hochwertiger Stromspeicher hat eine Lebenserwartung von 15 bis 20 Jahren und mehr. Die Lebensdauer deines Handy-Akkus schlägt er also schon mal um Längen. Wenn ein Strom- oder Solarspeicher nur noch 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität erreicht, gilt er als „alt“ bzw. offiziell am Ende seiner Produktlebenszeit angekommen. Das heißt aber nicht, dass du ihn gleich entsorgen oder ersetzen musst.

Offizielle Garantie vs. tatsächliche Lebensdauer

Häufig geben Hersteller eine gewisse Garantie auf ihre Stromspeicher. Bei 1KOMMA5° wirst du zum Beispiel lesen, dass wir 80 Prozent der Nennkapazität bei 4.445 Vollladezyklen bzw. 60 Prozent der Nennkapazität bei 7.333 Vollladezyklen bzw. mindestens 10 Jahre garantieren. Wie lange die Batterie im Feld dann wirklich hält, ist jedoch eine andere Frage. In der Regel verbleibt nach der genannten Anzahl an Zyklen deutlich mehr Kapazität.

Übrigens

Die Begriffe PV-Speicher und Solarspeicher wirst du oft im Zusammenhang mit Photovoltaik-Anlagen lesen, denn dort werden sie am häufigsten eingesetzt. PV-Speicher sind aber auch nichts anderes als Stromspeicher bzw. Batteriespeicher. Lass dich nicht von der bunten Durchmischung der Begriffe verwirren. Sie meinen alle das Gleiche: Ein Speicher für Strom ist wie ein sehr leistungsfähiger Akku – du parkst darin Strom zwischen, den du dann später verwendest. Ob der Strom aus der Steckdose oder aus der PV-Anlage kommt, ist für das Prinzip des Speicherns erstmal unwesentlich.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zyklischer und kalendarischer Alterung.

Zyklische Alterung

Ein entscheidendes Kriterium für die Lebensdauer eines PV- oder Batteriespeichers ist die Anzahl der Ladezyklen, also wie oft der Speicher komplett auf- und entladen wird. Ein derzeit üblicher Lithium-Ionen-Speicher erreicht meist 4.000 bis 5.000 Ladezyklen. In einem typischen Einfamilienhaus lädt und entlädt er sich ungefähr 200- bis 250-mal pro Jahr. Du kannst also bei einem Lithium-Ionen-Speicher von einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren ausgehen.

Übrigens

Die Lithium-Eisenphosphat-Speicher, die 1KOMMA5° einsetzt, durchlaufen 4445 Vollzyklen. Danach haben die Speicher „nur“ noch eine garantierte Kapazität von 80 Prozent. Wie du weiter oben schon erfahren hast, bedeutet das aber nicht, dass du deinen Speicher dann sofort ersetzen musst, denn er kann über die garantierten Ladezyklen hinaus noch lange Jahre effektiv und effizient arbeiten.

Kalendarische Alterung

Bei allen Akkus nimmt die Ladekapazität im Laufe der Jahre ab. Das ist ein völlig normaler Prozess und liegt nicht allein an der zyklischen Alterung. In den Batteriezellen finden nämlich auch unabhängig von der Nutzung chemische Reaktionen statt. Sie lassen die Batterie automatisch altern. Man spricht dann von kalendarischer Alterung. Auch äußere Bedingungen zählen. Permanent hohe Umgebungstemperaturen über 30 Grad oder sehr niedrige Außentemperaturen können zum Beispiel die chemischen Prozesse in der Batterie und damit die Alterung beschleunigen. Aus diesem Grund solltest du deinen PV-Speicher innerhalb deines Hauses aufstellen, wo die Temperatur konstant in einem gemäßigten Bereich zwischen 10 und 25 Grad liegt.

Lebensdauer des PV-Speichers: So holst du alles raus

Du ahnst es bereits: Die Lebensdauer eines PV- oder Batteriespeichers hängt von einigen Faktoren ab. Ladeverhalten, Aufstellungsort, Speichergröße, Batterietyp: All das spielt eine Rolle. Es ist unmöglich, exakt vorherzusagen, wie lange ein Akku wirklich hält. Wenn du aber – bei der gemeinsamen Planung mit einem Fachbetrieb wie einem der Meisterbetriebe von 1KOMMA5° – die wichtigsten Dinge berücksichtigst, schaffst du beste Voraussetzungen für eine maximale Lebenserwartung deines Stromspeichers.

Das richtige Ladeverhalten

Wie du jetzt weißt, kann ein Stromspeicher mehrere Tausend Ladezyklen hinter sich bringen. Grundsätzlich gilt: Je effizienter dein PV-Speicher seine Ladezyklen pro Jahr durchläuft, desto länger hält er. Zum Beispiel sollte dein Speicher nie ganz voll oder ganz leer geladen werden – ähnlich wie du es vielleicht auch von deinem Handy-Akku kennst. Am besten überlässt du die Kontrolle darüber einem smarten Energiemanagementsystem: Es überwacht und steuert deine Anlagen automatisch im Hintergrund – ohne dass du selbst den Ladezustand deines Speichers beobachten musst. So sind Solaranlage, Speicher und andere Stromverbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox immer perfekt aufeinander abgestimmt.

Gut zu wissen: richtig laden und entladen

Durch häufiges vollständiges Entladen reduzierst du den Wirkungsgrad deines Speichers. Besser ist das sogenannte Teilentladen. Wenn du einen LFP-Speicher (Lithium-Eisenphosphat-Speicher) von 1KOMMA5° hast, brauchst du dir darum allerdings weniger Sorgen zu machen – das tiefe Entladen ist bei dieser Art von Stromspeichern unproblematischer als bei anderen.

Handwerker installieren eine Wallbox
Heartbeat AI

Smartes Energiemanagement mit Heartbeat AI von 1KOMMA5°

Das Energiemanagementsystem Heartbeat AI von 1KOMMA5° ist die perfekte Lösung, um stromerzeugende Anlagen (zum Beispiel eine Solaranlage) mit einem Batteriespeicher und großen Stromverbrauchern zu vernetzen. Das System füllt deinen Speicher mit Solarstrom, betreibt deine Wärmepumpe und lädt dein E-Auto. Und wenn du zusätzliche Energie brauchst, kauft Heartbeat AI über den dynamischen Stromtarif Dynamic Pulse automatisch den günstigsten Netzstrom hinzu – ein wirklich cleveres Gesamtsystem, mit dem du massig Stromkosten sparst.

Der richtige Standort

Auch der Aufstellungsort trägt dazu bei, die Lebensdauer deines Batteriespeichers zu maximieren. 

Standort

Der Speicher sollte in einem trockenen, gut belüfteten Innenraum stehen.

Luftqualität

Achte auf eine staubarme Umgebung und eine geringe Luftfeuchtigkeit.

Temperatur

Die optimale Betriebstemperatur liegt zwischen 10 und 25 Grad Celsius. Es gibt aber auch sogenannte temperaturresistente Speicher.

Die richtige Speichergröße

Ein Stromspeicher sollte auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Oft wird eine Speicherkapazität von einer Kilowattstunde (kWh) pro Kilowatt-Peak (kWp) installierter Leistung der PV-Anlage empfohlen. („1-zu-1-Regel“). Das ist aber nur eine grobe Faustformel. Lass dich von einem Fachbetrieb beraten. Denn eine zu niedrige oder zu hohe Kapazität kann sich negativ auf die Lebensdauer eines PV-Speichers auswirken.

  • Zu klein: Ein Speicher mit zu wenig Kapazität entleert sich zu schnell und wird zu häufig nachgeladen. Das verkürzt die Lebensdauer. 

  • Zu groß: Ein überdimensionierter Speicher wird unter Umständen zu selten vollständig geladen. Auch das ist nicht gut für die Batteriezellen. 

  • Ideal: Die Speichergröße ist auf deinen täglichen Strombedarf, die Leistung deiner PV-Anlage und mögliche zusätzliche Komponenten (zum Beispiel Wärmepumpe und Wallbox) abgestimmt.

Der richtige Batterietyp

Früher wurden oft Blei-Säure-Batterien verbaut. Sie sind aber kurzlebig und schwer. Heute kommen sie kaum noch zum Einsatz. Stattdessen hat sich die Lithium-Ionen-Technologie durchgesetzt. Am effizientesten sind moderne Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP), eine Untergruppe der Lithium-Ionen-Batterien. Sie halten am längsten, sind sehr sicher, umweltverträglich und recycelbar.

Handwerker installieren eine Wallbox
Stromspeicher

Stromspeicher mit modernster Technologie von 1KOMMA5°

Dank Stromspeicher und cleverem Gesamtsystem nutzt du deinen eigens produzierten Strom so optimal wie möglich aus. Doch welcher Speicher ist der richtige?

Die neue Speichergeneration von 1KOMMA5° mit hochmodernen Lithium-Eisenphosphat-Batterien ist perfekt auf die Zusammenarbeit mit Heartbeat AI abgestimmt. So werden alle Stromflüsse in deinem Haushalt automatisch gesteuert – und du holst für dich immer das Beste heraus.

Warum sich ein Stromspeicher lohnt

Ein Stromspeicher macht deine PV-Anlage erst richtig komplett. Ohne Batterie speist du etwa 70 Prozent des selbst produzierten Solarstroms ins Netz ein. Dein Eigenverbrauch beträgt rund 30 Prozent. Kommt ein PV-Speicher dazu, kannst du deinen Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent hochschrauben. Du wirst also unabhängiger von Stromanbietern. Und genau das ist bei den aktuellen Strompreisen und angesichts der Entwicklungen auf dem Strommarkt erstrebenswert. Zudem trägst du zum Umweltschutz bei, weil du erneuerbare Energie nutzt. Nicht zuletzt hilfst du, das öffentliche Stromnetz zu entlasten. Speicher sind der Schlüssel, um Lastspitzen durch große Mengen Sonnen- und Windenergie abzufangen, sodass das Stromnetz stabil bleibt.

Noch mehr sparen mit Speicher plus dynamischem Stromtarif

Ein Puzzleteil fehlt noch für maximale Effizienz: ein flexibler oder auch dynamischer Stromtarif wie Dynamic Pulse von 1KOMMA5°. In Kombination mit einem intelligenten Energiemanagement wie Heartbeat AI greift der dynamische Stromtarif immer auf die jeweils günstigsten Börsenpreise zu. Und die liegen häufig weit unter den Festpreisen, die du über einen herkömmlichen Stromtarif beziehst. Damit senkst du deine Stromkosten also noch weiter und deine PV-Anlage amortisiert sich noch schneller.

Damit du über den dynamischen Stromtarif von den besten Strompreisen profitieren kannst, muss dein Speicher flexibel gesteuert werden und kurzfristige Signale von verschiedenen Energiemärkten bearbeiten können. Der 1KOMMA5° Speicher ist extra für diese stetige Belastung in sogenannten Mikro-Zyklen ausgelegt.

Der Fokus für die Softwareentwicklung lag beim 1KOMMA5° Speicher vor allem auf der Bereitstellung einer ultrahohen Datenauflösung sowie schnellen Reaktionszeiten. So kennt Heartbeat AI jederzeit die verfügbare Leistung sowie Kapazität und sorgt dafür, dass dein Speicher im optimalen Leistungsbereich läuft. Das gibt dir die beste Energieausbeute und dein System ist besonders langlebig. Wie dein Stromfluss aussieht, kannst du in der Heartbeat App verfolgen.

Batteriespeicher lohnt sich – das haben auch andere entdeckt

Immer mehr Menschen nutzen die Vorteile von Speichern: Allein 2024 wurden fast 600.000 Batteriespeicher neu in Betrieb genommen. Vor zehn Jahren waren gerade mal 5.000 in Betrieb.

Werden PV-Speicher gefördert?

Du bist überzeugt und fragst dich, ob du finanzielle Unterstützung für die Anschaffung eines Stromspeichers bekommst? Einige Städte, Gemeinden und Kreise bieten attraktive Förderungen für PV-Speicher an. Informiere dich am besten direkt vor Ort. Außerdem vergibt die staatliche KfW-Förderbank Kredite für Stromspeicher und Solaranlagen. Die Investition lohnt sich in jedem Fall, wie du jetzt weißt. Zudem werden Speicher in Zukunft immer wichtiger.

Das Solarspitzengesetz: PV-Speicher gewinnen an Bedeutung

Auch die neue Gesetzeslage spricht eindeutig für die Nutzung von Stromspeichern. Am 25. Februar 2025 trat die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Kraft. Dieses sogenannte Solarspitzengesetz sieht unter anderem vor, dass Betreibende neuer PV-Anlagen während negativer Börsenpreise keine Einspeisevergütung mehr erhalten.

Das ist zum Beispiel in besonders sonnigen Stunden der Fall, wenn Deutschland mehr Solarstrom produziert, als wir verbrauchen. Die Preise können dann bis ins Negative rutschen. 2024 gab es 457 solcher Stunden, wovon ein Großteil mit PV-Erzeugungsstunden zusammenfiel. Bislang gab es auch in solchen Fällen eine Vergütung für alle Anlagen. Solaranlagen, die seit dem 25. Februar 2025 am Netz sind, profitieren aber ab sofort nicht mehr.

Damit ist klar: Eigenverbrauch und intelligente Vernetzung gewinnen zunehmend an Bedeutung: Wer den Solarstrom gezielt selbst nutzt, speichert oder flexibel einspeist, profitiert künftig am meisten von einer PV-Anlage.

Fünf Gründe für einen PV-Speicher

Hier findest du nochmal alle guten Gründe für Batteriespeicher im Überblick. 

1. Selbstversorgung

Am klügsten nutzt du eine PV-Anlage, wenn du dich zu großen Teilen selbst mit grüner Energie versorgst. Mit einem Stromspeicher klappt das.

2. Mehr Unabhängigkeit

Haushalte mit Stromspeichern machen sich unabhängiger von steigenden Strompreisen und externen Energieversorgern.

3. Geringere Kosten

Selbst genutzter Solarstrom spart bares Geld. Auch deine PV-Anlage amortisiert sich so schneller. Mit intelligentem Energiemanagement schöpfst du das komplette Potenzial aus.

4. Neue Gesetzeslage

Im Zuge des Solarspitzengesetzes bekommen Betreibende neuer PV-Anlagen keine Einspeisevergütungen mehr während negativer Börsenpreise. Wer also bestmöglich von seiner PV-Anlage profitieren will, nutzt einen Speicher und verwendet selbst erzeugten Strom in den eigenen vier Wänden.

5. Umweltschutz

Last but not least: Indem du Solarstrom verwendest und weniger Strom aus konventioneller Erzeugung zukaufen musst, leistest du einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Energiewende.

Fazit: Lang lebe dein Stromspeicher!

Ein PV-Speicher kann 20 Jahre und länger halten, wenn du ihn richtig planst, positionierst und nutzt. Entscheidend sind die Anzahl der Ladezyklen, das richtige Ladeverhalten, ein passender Aufstellort, die Speichergröße und natürlich auch der Batterietyp. Ein intelligentes Energiemanagementsystem hilft dir dabei, wirklich alles aus deinem Speicher herauszuholen. So profitierst du optimal von deiner Solaranlage und reduzierst deine Stromkosten erheblich. Mit Blick auf das neue Solarspitzengesetz ist das sinnvoller denn je.