
Eine Wärmepumpe ist ziemlich faszinierend – sie macht nämlich aus wenig Strom und aus kostenloser Umweltenergie sehr viel Wärme. Hier erfährst du alles Wichtige über die Funktion einer Wärmepumpe, über das technische Funktionsprinzip und darüber, warum dieses Heizungssystem im Vergleich zu konventionellen Anlagen so effizient ist.
Funktion einer Wärmepumpe: Wärmepumpen arbeiten nicht mit Brennstoff, sondern gewinnen Energie mithilfe von Strom und Umweltwärme. Der Stromanteil ist deutlich kleiner als der Anteil an kostenloser Umweltenergie. Deshalb sind Wärmepumpen im Vergleich zu konventionellen Heizungen so effizient – je nach Modell um ein Zweieinhalb- bis Fünffaches effizienter.
Welche Wärmepumpenarten gibt es? Die am häufigsten installierten Wärmepumpen sind in unseren Breitengraden Luft-Wasser-Wärmepumpen. Sie gewinnen Energie aus der Umgebungsluft. Bei Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen steckt die Wärmequelle ebenfalls im Namen: Sie entnehmen die Energie aus dem Erdreich bzw. dem Grundwasser.
Kältemittelkreislauf wie beim Kühlschrank: Mithilfe eines Kältemittels führt dein Kühlschrank Wärme aus dem Inneren nach außen. So macht es auch die Wärmepumpe – nur von außen nach innen. Die Wärmeenergie wird dabei über das Kältemittel transportiert.
Auch für Bestandsgebäude geeignet: Entgegen alter Mythen funktionieren moderne Wärmepumpen auch in unrenovierten Häusern und mit Heizkörpern effizient, da sie hohe Vorlauftemperaturen erreichen können.
Kühlfunktion bei Wärmepumpen: Als zusätzliche Funktion können viele Wärmepumpen in Verbindung mit einer Fußbodenheizung auch kühlen – wenn auch weniger effektiv als eine Klimaanlage. Dabei läuft der Kältemittelkreislauf andersherum und die Wärmepumpe wird sozusagen zu einem großen Kühlschrank.

Bekannt aus
Gas- und Ölheizungen arbeiten mit einem Brennstoff. Durch die Verbrennung entsteht Energie. Wie funktioniert eine Wärmepumpe also ohne Brennstoff? Die Wärmeenergie kommt aus der Umwelt – je nach Art entweder aus der Luft, aus der Erde oder aus dem Grundwasser.
Die Wärme gelangt über ein Kältemittel in dein Haus. Es nimmt Umweltwärme auf und wird dabei gasförmig. Ein Verdichter komprimiert das Kältemittel, wodurch die Temperatur steigt. Diese Wärme gelangt nun zum Heizen und für die Bereitung von Warmwasser in deinen Heizwasserkreislauf. Das Kältemittel gibt die Wärmeenergie ab, wird wieder flüssig und fließt zum Beginn des Kreislaufs zurück.
Soweit die Kurzfassung. Die einzelnen Schritte schauen wir uns gleich im Detail an. Wichtig zu wissen ist, dass die gewählten Kältemittel besondere thermodynamische Eigenschaften haben – zum Beispiel, dass sie schon bei niedrigen Temperaturen (sogar bei Minusgraden!) gasförmig werden und viel Wärme aufnehmen können. Deshalb funktionieren Wärmepumpen auch im eisigen Winter problemlos.
Die Funktionsweise einer Wärmepumpe bedeutet, dass du nur einen kleinen Teil Strom zum Heizen benötigst – je nach Effizienz des Geräts etwa ein Viertel bis ein Drittel der gewünschten Wärmemenge. Die restliche Energie stammt aus der Umweltwärme, die jederzeit kostenlos verfügbar ist. Somit sind Wärmepumpen locker zweieinhalb- bis fünfmal so effizient wie Heizungen auf Basis von Öl oder Gas, die aus einer Einheit Brennstoff maximal eine Einheit Wärme gewinnen können.
Öl oder Gas: 1 Einheit Energie hinein = maximal 1 Einheit Wärme hinaus, eher weniger
Wärmpumpe: 1 Einheit Energie hinein = 2,5–5 Einheiten Wärme hinaus
Elektroheizung: 1 Einheit Strom hinein = 1 Einheit Wärme hinaus (viel ineffizienter als eine Wärmepumpe).
Man spricht dabei auch vom Wirkungsgrad der Wärmepumpe.
Schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an, wie eine Wärmepumpe funktioniert. Das Kältemittel durchläuft einen fortdauernden Kreislauf mit vier Stationen:
Verdampfer (Aufnahme der Heizenergie aus der Umwelt)
Verdichter (Kompression des Kältemittels)
Verflüssiger (Abgabe der Wärme an das Haus)
Entspannungsventil (Druckabbau)

Funktionsweise einer Wärmepumpe: Der Kreislauf der Wärmegewinnung
Der Verdampfer einer Wärmepumpe ähnelt der Rohrschlange, die du vielleicht schon einmal hinten an deinem Kühlschrank gesehen hast. Es handelt sich um einen Wärmetauscher, der Wärme aus der Umwelt auf das flüssige Kältemittel überträgt. Beim Kühlschrank funktioniert das anders herum – dort wird Wärme aus dem Inneren nach außen geleitet.
Zusätzlich hat der Verdampfer die Aufgabe, das Kältemittel in einen gasförmigen Zustand zu bringen. Das passiert aufgrund des äußerst niedrigen Siedepunkts von allein: Manche Kältemittel verdampfen schon bei –40 Grad – jetzt weißt du, warum Wärmepumpen auch bei Minusgraden zuverlässig als Wärmeerzeuger dienen.
Das Kältemittel – jetzt in Form von Gas – kommt beim Verdichter an. Den Verdichter kannst du dir vorstellen wie eine Pumpe: Er presst das Kältemittel zusammen, komprimiert es also. Deshalb heißt der Verdichter auch Kompressor. Oft kommt hier ein moderner Scrollverdichter zum Einsatz. Durch die Kompression steigt der Druck auf das Kältemittel, und damit erhöht sich auch die Temperatur – und zwar so stark, wie es nötig ist, damit deine Heizung die benötigte Vorlauftemperatur erreichen kann.
Gut zu wissen: Vorlauftemperatur deiner Heizung
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, wenn die Wärmepumpe es in dein Heizungssystem pumpt. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter die Wärmepumpe.
Wärmepumpen arbeiten besonders gut mit Fußbodenheizungen. Dann genügt oft schon eine niedrige Vorlauftemperatur von 35 Grad, damit es im Haus wohlig warm wird. Unbedingte Voraussetzung ist das aber nicht: Wärmepumpen funktionieren auch mit Heizkörpern, idealerweise Niedertemperatur-Heizkörpern.
Insgesamt sind Vorlauftemperaturen von etwa 50 bis 55 Grad noch wirtschaftlich. Darüber arbeitet die Wärmepumpe nicht mehr effizient. Solche hohen Temperaturen sind für die meisten Gebäude aber auch nicht nötig.
Der Verdichter ist für den größten Teil des Stromverbrauchs einer Wärmepumpe verantwortlich. Am wenigsten Strom benötigst du zum Heizen, wenn die Temperatur der Wärmequelle (Luft, Erdreich oder Grundwasser) und die Vorlauftemperatur nicht allzu weit auseinanderliegen. Je größer der Temperaturunterschied, desto höher der Stromverbrauch – und damit die Kosten im Betrieb (wobei Wärmepumpen grundsätzlich sehr sparsam sind).
Der Verflüssiger ist ein zweiter Wärmeübertrager und damit das Gegenstück zum Verdampfer: Hier gibt das Kältemittel die gespeicherte Heizwärme an den Heizwasserkreislauf ab. Das Kältemittel kühlt ab, die Temperaturen im Haus steigen. Die Wärme kann in einem Pufferspeicher oder einem Speicher speziell für Warmwasserbereitung gespeichert werden, oder das heiße Wasser fließt direkt in die Heizkörper.
Wie der Verdampfer hat auch der Verflüssiger eine zweite Funktion: Das Kältemittel muss hier kondensieren, also wieder flüssig werden. Noch immer steht es unter hohem Druck – dieser reduziert sich erst im letzten Schritt.
Das Entspannungsventil, auch Expansionsventil genannt, hat nur eine kleine Aufgabe: Es reduziert den Druck auf das Kältemittel. Damit hat das Kältemittel jetzt seinen Ausgangszustand wieder erreicht. Es fließt zurück zum Verdampfer – jetzt wieder flüssig, kühl und bei niedrigem Druck – und beginnt dort seine Reise von Neuem.
Die Funktionsweise, die du oben kennengelernt hast, ist für Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen und Grundwasser-Wärmepumpen gleich. Ein paar Unterschiede gibt es aber, und die sehen wir uns jetzt an. Sie wirken sich auf die Effizienz und damit den Stromverbrauch der Wärmepumpen aus.
Luft-Wasser-Wärmepumpen saugen mithilfe von Ventilatoren die Außenluft an und blasen sie dann in den ersten Wärmetauscher (den Verdampfer). Damit der Verdampfer, der meist aus Kupferrohr besteht, die Wärme noch besser aufnehmen kann, sind zusätzlich Aluminium-Lamellen aufgepresst. Dadurch vergrößert sich die Oberfläche, und der Austausch von Wärmeenergie verbessert sich.

Die Effizienz von Luft-Wasser-Wärmepumpen schwankt mit den Jahreszeiten leicht. Das liegt daran, dass der Verdichter mehr powern muss, wenn draußen minus 20 Grad sind und du trotzdem drinnen eine Vorlauftemperatur von 30 oder 40 Grad erreichen möchtest. Dennoch arbeiten moderne Wärmepumpen selbst bei Minusgraden effizient.
Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen stößt du oft auf zwei Begriffe: Monoblock und Split. Der Unterschied liegt im Aufbau.
Monoblock-Wärmepumpen: Hier befindet sich der komplette Kältekreislauf in der Außeneinheit. Die Wärme wird über gut isolierte Wasserleitungen ins Haus geführt. Das spart Platz in der Inneneinheit und erleichtert die Installation.
Split-Wärmepumpen: Diese Geräte sind geteilt. Die geräuschintensiven Teile stehen draußen, während andere Komponenten (wie der Verflüssiger) als Inneneinheit im Haus Platz finden. Beide Einheiten sind durch Kältemittelleitungen verbunden.
Übrigens: Auch die Lautstärke ist längst kein Problem mehr! Moderne Luftwärmepumpen verfügen über einen "Silent Mode" und sind im Betrieb oft kaum lauter als ein Flüstern. Der richtige Standort, gewählt durch einen erfahrenen Fachbetrieb, sorgt zusätzlich für Ruhe.
Wenn’s kalt wird: Extra-Power mit dem Heizstab
Sollte es zu kalt werden, springt bei Luft-Wasser-Wärmepumpen der Heizstab ein. Er arbeitet mit Strom und erhitzt das Heizwasser und Brauchwasser bei Bedarf zusätzlich. Üblicherweise kommt er übers Jahr betrachtet aber nur selten zum Einsatz und erledigt durchschnittlich nur rund 1,9 Prozent der Jahresheizarbeit.
Wichtiger für den Winterbetrieb ist jedoch das automatische Abtauen: Bei feuchter Kälte kann die Außeneinheit vereisen. Die Luftwärmepumpe erkennt dies, dreht den Kreislauf kurz um und taut sich selbstständig ab. Du musst dich um nichts kümmern.
In einem durchschnittlichen Neubau sind Luft-Wasser-Wärmepumpen absolut unschlagbar und aufgrund ihrer Effizienz meist die sinnvollste Heizmöglichkeit. Selbst im Altbau ist der Betrieb oft wirtschaftlich möglich und sinnvoll. In unserer Klimazone sind Luft-Wasser-Wärmepumpen die erste Wahl, zumal sie deutlich einfacher zu installieren sind als Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen. Das senkt auch die Kosten für die Installation.
Viele Hausbesitzende fürchten eine wochenlange Baustelle, doch der Wechsel auf eine Wärmepumpe geht meist schneller als gedacht. Da oft die bestehenden Heizungsrohre weitergenutzt werden können, dauert die reine installation durch einen Fachbetrieb und der Austausch des alten Heizkessels in der Regel nur 1 bis 3 Arbeitstage.
Exkurs: Luft-Luft-Wärmepumpen
Luft-Luft-Wärmepumpen werden zusammen mit den Luft-Wasser-Wärmepumpen mit dem Oberbegriff „Luftwärmepumpe“ bezeichnet. Sie gewinnen Wärme zwar ähnlich, geben sie dann aber nicht an einen Heizwasserkreislauf, sondern direkt an die Raumluft ab. Sie funktionieren ähnlich wie eine Klimaanlage, die heizen kann. Oft werden sie in sehr gut gedämmten Häusern auch in Kombination mit einer Wohnraumlüftung eingesetzt, um Wärmeverluste zu minimieren. Apropos Wohnraumlüftung: In modernen Neubauten ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung fast Standard, um Energie zu sparen. Eine Brauchwasserwärmepumpe kann z.B. die Abluft einer einfachen Wohnraumlüftung nutzen, um Warmwasser zu bereiten.

Unsere Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten super effizient, eignen sich für den Neubau und Bestandsbau und erfüllen die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung (derzeit sind bis zu 70 Prozent möglich). Außerdem sind sie wahre Künstler in Sachen Flexibilität: Ganz ohne aufwendige Erdarbeiten lassen sie sich in den meisten Gebäuden problemlos installieren.
Wir beraten dich gern und rechnen mit dir durch, ob sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für dich lohnt.
Luft-Wasser-Wärmepumpen holen sich die Luft mit Ventilatoren – das funktioniert natürlich für das Erdreich nicht. Deshalb arbeiten Erdwärmepumpen meist mit einem zweiten Kreislauf (zusätzlich zum Kältemittelkreislauf), nämlich dem Solekreislauf. Deshalb heißen sie auch Sole-Wasser-Wärmepumpen.
Die Sole ist ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel. Es fließt über Rohre ins Erdreich und nimmt dort Wärmeenergie aus der Erde auf. Für die Verlegung dieser Rohre hast du zwei Möglichkeiten:
Waagerecht (Erdkollektoren): Du kannst waagerecht unterirdische Erdkollektoren verlegen. Dafür benötigst du eine sehr große Fläche. Als Faustformel gilt: Die Kollektorfläche muss etwa das 1,5- bis 2-fache der zu beheizenden Wohnfläche betragen. Für ein typisches Einfamilienhaus sind das schnell 200 bis 400 Quadratmeter Gartenfläche.
Senkrecht (Erdsonden): Alternativ lässt du Erdsonden senkrecht und tief in die Erde ein. Sie benötigen nicht viel Platz in der Breite, aber Erdarbeiten sind natürlich trotzdem nötig.
Durch diese Rohre fließt nun die Sole, nimmt Wärme auf und transportiert sie nach oben. Ein Wärmetauscher überträgt die Wärme auf das Kältemittel – und den Rest kennst du schon.
Der große Vorteil der Erdwärme liegt in der Temperaturkonstanz: Ab einer Tiefe von etwa 10 Metern herrscht ganzjährig eine Temperatur von ca. 10 Grad Celsius. Die Temperaturdifferenz, die die Wärmepumpe überbrücken muss, ist also im Winter deutlich geringer als bei der Nutzung von Außenluft.
Auch die Grundwasser-Wärmepumpe nutzt ein zweites Rohrsystem. Sie braucht aber keine Sole, sondern verwendet direkt das Grundwasser als Wärmeträger: Es wird durch einen Brunnen nach oben gepumpt, gibt Wärme an den Kältemittelkreislauf ab und fließt dann durch einen zweiten Brunnen wieder ab.
Das Grundwasser hat ebenfalls ganzjährig eine recht konstante Temperatur, die sogar noch über den Temperaturen in der Erde liegt. Daher sind Grundwasserwärmepumpen im Betrieb am günstigsten – aber am aufwendigsten und teuersten in der Anschaffung. Eine Grundwasserwärmepumpe erfordert zudem fast immer eine behördliche Genehmigung. Bevor du eine Grundwasserwärmepumpe planst, ist eine Wasserprobe nötig.
Früher hieß es oft, Wärmepumpen seien nur etwas für Neubauten mit Fußbodenheizung. Das stimmt so nicht mehr. Die Technik hat sich rasant weiterentwickelt.
Neubauten: Hier ist die Wärmepumpenheizung Standard. Durch gute Dämmung und oft installierte Wohnraumlüftung ist der Wärmebedarf gering, was die Effizienz maximiert.
Bestandsgebäude & Altbauten: Auch hier lohnt sich der Umstieg. Wenn die Wärmepumpe Vorlauftemperaturen von 55 bis 70 Grad schafft, können oft sogar die alten Heizkörper bleiben. Wichtig ist eine genaue Berechnung der Heizlast durch einen Fachbetrieb.
Fachleute unterscheiden außerdem zwei Betriebsarten moderner Wärmepumpen:
Das ist das Ziel moderner Anlagen. Die Wärmepumpe ist stark genug, um dein Haus das ganze Jahr über allein zu beheizen.
Hier arbeitet die Wärmepumpe im Team, meist als Hybridheizung mit einer bestehenden Gas- oder Ölheizung. Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlast, und der alte Kessel springt nur an extrem kalten Tagen ein. Eine Hybridheizung kann in ungedämmten Altbauten eine Übergangslösung sein.
Viele moderne Wärmepumpen haben eine Funktion zum Kühlen. Am Betrieb ändert sich fast nichts – außer dass der Kältemittelkreislauf andersherum läuft – denk an den zuvor erwähnten Kühlschrank. Der Verdampfer und der Verflüssiger tauschen dabei die Rollen.
Man unterscheidet dabei zwei Methoden:
Active Cooling: Hier arbeitet der Verdichter aktiv, um dem Haus Wärme zu entziehen. Das ist effektiv, verbraucht aber Strom.
Natural Cooling (Passive Kühlung): Das ist die „Königsklasse“ der Effizienz, möglich bei Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen. Hier bleibt der Verdichter aus. Nur die Umwälzpumpe läuft und nutzt die natürliche Kühle des Erdreichs.
Wichtig beim Kühlen ist der Taupunkt. Sensoren überwachen, dass der Fußboden nicht zu kalt wird, damit sich kein Kondenswasser bildet. Du bekommst also angenehme Frische, ohne feuchte Böden.

Keine Kosten für Brennstoffe – aber den Strom musst du bezahlen. Gut, dass der manchmal super günstig ist – etwa wenn viel Solarstrom zur Verfügung steht oder die Nachfrage sehr gering ist. Mit einem dynamischen Stromtarif wie Dynamic Pulse von 1KOMMA5° sicherst du dir rekordniedrige Preise für Strom, bisweilen sogar 0 Cent pro Kilowattstunde. Eine intelligente Steuerung namens Hearbeat AI überwacht diesen Prozess vollautomatisch und holt das Optimum für dich heraus.
Keine Kosten für Brennstoffe – aber den Wärmepumpenstrom musst du bezahlen. Gut, dass der manchmal super günstig ist – etwa wenn viel Solarstrom aus deiner eigenen Solaranlage zur Verfügung steht oder die Nachfrage im Netz sehr gering ist. Mit einem dynamischen Stromtarif wie Dynamic Pulse von 1KOMMA5° sicherst du dir rekordniedrige Preise für Strom, bisweilen sogar 0 Cent pro Kilowattstunde (für den reinen Energiepreis, zzgl. Steuern und Abgaben). Eine intelligente Steuerung namens Heartbeat AI überwacht diesen Prozess vollautomatisch und holt das Optimum für dich heraus.
Wärmepumpen überzeugen durch ihre Funktionsweise: Sie nutzen Umweltenergie aus Luft, Erde oder Grundwasser und machen diese mit vergleichsweise wenig Strom für die Heizung nutzbar. Genau diese hohe Effizienz ist der Grund, warum der Staat den Einbau aktuell besonders stark fördert. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass neue Heizungen die gesetzlichen Vorgaben erfüllen – darunter der 65-Prozent-Anteil erneuerbarer Energien im Betrieb.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird der Einbau einer Wärmepumpe deshalb mit klar strukturierten Zuschüssen unterstützt:
30 % Grundförderung für jede förderfähige Wärmepumpe
+20 % Klimageschwindigkeits-Bonus beim Austausch alter fossiler Heizungen
+30 % Einkommens-Bonus für selbstnutzende Eigentümer mit bis zu 40.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen
+5 % Effizienz-Bonus für Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln
In Summe sind bis zu 70 % Förderung möglich, begrenzt auf eine maximale förderfähige Investitionshöhe. Die Abwicklung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. die KfW – wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt wird.
Wie gut deine geplante Wärmepumpe zur Effizienzanforderung passt und wie hoch deine konkrete Förderung ausfällt, ist individuell unterschiedlich.
Unser Rechner direkt im Anschluss zeigt dir schnell, welche Förderung du auf Basis deiner Situation erwarten kannst.
Oft werden Wärmepumpen mit anderen Systemen verwechselt. Eine Elektroheizung (z.B. Infrarot) wandelt Strom 1:1 in Wärme um – das ist teuer. Die Wärmepumpe macht aus 1 Teil Strom bis zu 5 Teile Wärme. Solarthermie hingegen erzeugt Wärme direkt durch Sonnenstrahlen auf Kollektoren. Solarthermie ist eine tolle Ergänzung, kann ein Haus im Winter aber meist nicht allein heizen. Anders als bei der Solarthermie nutzt die Wärmepumpe Strom, der auch von einer Photovoltaikanlage kommen kann. Eine Solarthermie-Anlage liefert "nur" warmes Wasser, während PV-Strom vielseitiger ist. Wenn du dich zwischen Solarthermie und PV entscheiden musst, ist PV mit Wärmepumpe meist die wirtschaftlichere Wahl. Dennoch gibt es Bestandsgebäude, in denen Solarthermie bereits vorhanden ist und weiter genutzt werden kann.
Der Vergleich zeigt deutlich: Solarthermie ist gut, Wärmepumpe plus PV ist besser. Übrigens: Manche Systeme kombinieren Wärmepumpe, Wohnraumlüftung und Solarthermie, das ist aber oft komplex und teuer in den Investitionskosten. Einfacher ist oft der Verzicht auf Solarthermie zugunsten einer größeren Solaranlage.
Beim Vergleich der Datenblätter stößt du auf den COP (Coefficient of Performance). Das ist ein Laborwert für die Leistungszahl unter Idealbedingungen. Realistischer ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie betrachtet die Effizienz über ein ganzes Jahr hinweg – inklusive aller warmen und kalten Tage sowie der Warmwasserbereitung. Die Jahresarbeitszahl ist entscheidend für deine tatsächlichen Stromkosten.
Aus einer Einheit Strom machen Wärmepumpen zweieinhalb bis fünf Einheiten Wärme – das schaffen Heizungen auf Basis von Gas oder Öl nicht annähernd. Die Besonderheit liegt im Kältemittelkreislauf, der den größten Teil der benötigten Energie aus Luft, Erde oder Wasser gewinnt – also aus erneuerbaren Energien in ihrer besten Form.
Mit selbst genutztem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage und einem Stromspeicher kannst du noch nachhaltiger agieren und auch deine Stromrechnung noch weiter drücken. Aber selbst ohne diese Maßnahmen sind Wärmepumpen äußerst effizient und umweltfreundlich. Und dank der staatlichen Förderung unter Umständen nicht einmal teurer als konventionelle Heizungen. Du hast also nichts zu verlieren.