Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, auch Erd-Wärmepumpe genannt, nutzt die Wärme des Erdreichs als Energiequelle. Dazu wird entweder ein Erdkollektor großflächig in deinem Garten verlegt oder eine Erdsonde bis zu 100 Meter tief in den Boden gebohrt. Das macht sie zwar effizienter als das Luft-Wasser-Modell – allerdings ist die Installation auch teurer, aufwendiger und mit mehr Voraussetzungen verbunden.
Zunächst brauchst du eine ausreichend große Grundstücksfläche. Sie sollte etwa 1,5- bis 2-mal größer als die zu beheizende Wohnfläche sein. Diese Fläche darf weder versiegelt noch mit tiefwurzelnden Pflanzen bewachsen sein.
Weiterhin spielt die Beschaffenheit des Bodens eine große Rolle: Feuchte und lehmige Böden können die Wärme effektiv speichern – im Gegensatz zu sandigen Böden, die schnell auskühlen. Eine geologische Untersuchung ist nötig, um den Boden zu analysieren und herauszufinden, ob diese Art von Wärmepumpe überhaupt bei dir installiert werden kann.
Es gibt aber noch eine weitere Voraussetzung für diese Wärmepumpe: In vielen Fällen brauchst du eine Genehmigung für das Sole-Wasser-Modell – besonders, wenn tiefe Bohrungen erforderlich sind.
Zusammengefasst: Erd-Wärmepumpen arbeiten sehr effizient, sind aber auch mit deutlich mehr Voraussetzungen verbunden als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.