Die Größe deiner Wärmepumpe kannst du nur bedingt beeinflussen, den Verbrauch an Strom damit ebenfalls. Großen Spielraum hast du hingegen beim Stromtarif. Zum einen gibt es spezielle Wärmepumpentarife, die etwas günstiger sind. Besser ist jedoch ein dynamischer Stromtarif.
Während Wärmepumpentarife (genau wie Haushaltsstromtarife) fest sind, zahlst du mit einem dynamischen Stromtarif den ständig schwankenden Börsenstrompreis. Mithilfe einer intelligenten KI-Steuerung kaufst du vollautomatisch Börsenstrom ein, wenn er gerade günstig ist – und reduzierst so deine Wärmepumpe-Heizkosten etwa um die Hälfte.
Auf unser Beispiel oben übertragen bedeutet das: Ob du deine 8,2-kW-Wärmepumpe mit einem Verbrauch von 4.686 Kilowattstunden im Jahr zu einem Strompreis von 35 Cent oder beispielsweise nur 20 Cent betreibst, macht im Jahr einen Unterschied von 1.640 Euro vs. 937 Euro an Heizkosten.