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Eine Wärmepumpe ist nicht nur eine gute Entscheidung fürs Klima, sondern zahlt sich auch finanziell aus – wie schnell, das betrachten wir in diesem Artikel. Außerdem lernst du, wann eine Wärmepumpe sinnvoll ist (Spoiler: fast immer!) und welches Setup sich am schnellsten amortisiert.
Ist eine Wärmepumpe sinnvoll? Ja, sowohl im Neubau als auch in Altbauten. Studien von Fraunhofer ISE und Agora Energiewende belegen, dass Wärmepumpen selbst in Bestandsgebäuden oft günstiger laufen als Gasheizungen. Entscheidend ist der Zustand des Gebäudes.
Wann amortisiert sich eine Wärmepumpe? Eine Wärmepumpe amortisiert sich meist nach 3 bis 15 Jahren. Die genaue Amortisationsdauer hängt von den Installationskosten, der Bundesförderung und der Effizienz der Anlage ab.
Amortisation berechnen: Rechne alle Investitionskosten zusammen und ziehe Förderung sowie die Kosten für ein konventionelles Heizungssystem ab. Vergleiche dann die jährlichen Gesamtkosten über 20 Jahre (Total Cost of Ownership).
Wärmepumpe im Vergleich zur Öl- oder Gasheizung: Klimafreundlich und zukunftssicher: Wärmepumpen rechnen sich aufgrund ihrer niedrigeren Betriebskosten – umso mehr, wenn du sie mit einem dynamischen Stromtarif und smartem Energiemanagement kombinierst.

Bekannt aus
1. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist in den letzten Jahren in Deutschland schnell vorangeschritten. Wärmepumpen sind ein zentraler Teil der Energiewende, denn sie stellen effiziente Wärmeenergie bereit und sind damit im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen klimafreundlich.
2. Ein weiterer guter Grund für die Anschaffung einer Wärmepumpe ist die aktuelle Gesetzeslage. Schon jetzt müssen bei der Planung von Neubauten Heizungen gewählt werden, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien arbeiten. Für Bestandsbauten greift diese Pflicht abhängig von der kommunalen Wärmeplanung – doch die Tendenz ist klar: Deutschland setzt auf Wärmepumpen.
3. Der dritte gute Grund ist die Amortisierung der Wärmepumpe: Im Vergleich zu einer Öl- oder Gasheizung verursacht sie geringere Betriebskosten. Aufgrund der jährlichen Einsparungen hast du die höheren Investitionskosten nach einigen Jahren wieder raus. Wie du die Amortisation genau berechnest, schauen wir uns gleich im Detail an.
4. Ein oft unterschätzter Faktor ist die Wertsteigerung deiner Immobilie. Ein zukunftssicheres Heizsystem schützt dein Haus vor dem Preisverfall, der unsanierten Gebäuden droht.
Eine Wärmepumpe arbeitet nicht mit Brennstoffen wie Gas oder Öl, sondern mit Strom. Sie nutzt diesen Strom, um kostenlose Energie aus der Umgebung zu gewinnen – je nach Art der Wärmepumpe aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Diese drei Hauptarten von Wärmepumpen sind unterschiedlich teuer in der Anschaffung und Installation, und sie verbrauchen unterschiedlich viel Strom:
Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Wärme. Sie sind die günstigsten unter den Wärmepumpen und für die meisten Gebäude die beste Wahl. Im Betrieb erzeugen sie aus einer Kilowattstunde Strom etwa 2,5 bis 4,5 Kilowattstunden Wärme.
Erdwärmepumpen werden seltener installiert, weil für die Erschließung des Erdreichs umfangreiche Erdarbeiten notwendig sind. Das treibt die Kosten in die Höhe. Dafür erzeugen Erdwärmepumpen rund 4 bis 5 Kilowattstunden Wärme pro Kilowattstunde Strom.
Grundwasser-Wärmepumpen sind über zwei Brunnen mit dem Grundwasser verbunden. Sie haben den niedrigsten Stromverbrauch – beim effizientesten Setup nur eine Kilowattstunde für 5 Kilowattstunden Wärme –, die Installation ist aber auch entsprechend aufwendig und teuer.
Dieses Verhältnis – Wärme zu Strom – drückt man mit dem Wirkungsgrad aus. Im Neubau erreicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe Werte zwischen 3,5 und 4,5, insbesondere in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Aber auch im Altbau sind zufriedenstellende Wirkungsgrade möglich. Wie die folgende Grafik zeigt, schaffen es konventionelle Heizsysteme, aber auch eine Pelletheizung, nur auf einen Wirkungsgrad von unter 1.
Die Art der Wärmequelle beeinflusst, wann sich eine Wärmepumpe amortisiert. Die höheren Investitionskosten stehen immer niedrigeren Heizkosten gegenüber. Eine sorgfältige Planung ist unerlässlich, damit du die perfekte Wärmepumpe für dein Haus bekommst. In den meisten Fällen wird es sich um eine Luft-Wasser-Wärmepumpe handeln.
Wie die Amortisationszeit einer Wärmepumpe genau ausfällt, hängt neben Art und Qualität des Geräts von einer ganzen Reihe weiterer Gegebenheiten ab. Die wichtigsten schauen wir uns hier genauer an.
Kosten und Förderung: Klar – je mehr du für die Anschaffung und Installation deiner Wärmepumpe zahlst, desto länger dauert es, bis sie sich amortisiert hat. Im Jahr 2025 gibt es noch sehr attraktive Förderungen, die eine Wärmepumpe praktisch zum Must-have machen – mehr dazu gleich.
Vorlauftemperatur: Je niedriger die Vorlauftemperatur deiner Heizung sein kann (Vorlauftemperatur = wie heiß das Wasser werden muss, bevor es im Heizsystem für die Erwärmung deines Zuhauses nutzbar ist), desto höher ist die Effizienz deiner Wärmepumpe und desto weniger Strom musst du zum Heizen aufwenden. Ideal sind 35 Grad. Trotzdem kann eine Wärmepumpe auch sinnvoll sein, wenn die Vorlauftemperatur bei bis zu 55 Grad liegt – das kann zum Beispiel in einem Altbau der Fall sein.
Dämmung des Gebäudes: Ein unsanierter Altbau benötigt eine höhere Vorlauftemperatur als ein gut gedämmter Neubau – und das wirkt sich wiederum auf den Stromverbrauch und die Amortisationszeit aus.
Heizkörper: Du hast bestimmt schon gehört, dass eine Wärmepumpe am besten mit einer Fußbodenheizung arbeitet. Zwingend notwendig ist das aber nicht. Selbst kleinere Heizkörper ermöglichen noch einen effizienten Betrieb.
Strompreis: Ein vorteilhafter Stromtarif begünstigt die Amortisation deiner Wärmepumpe enorm. Besonders sinnvoll ist ein dynamischer Stromtarif, mit dem du deine Kosten für Strom um rund 50 Prozent senken kannst. Der Strompreis ist ein sehr wichtiger Aspekt – wichtiger als kleinere Unterschiede in der Effizienz.
Standort: In kälteren Regionen muss eine Wärmepumpe härter arbeiten, um ausreichend Wärme zu liefern. Sinnvoll und kosteneffektiv ist die Wärmepumpe dennoch, wie es uns die skandinavischen Länder bereits vorleben. Schließlich würdest du bei niedrigen Temperaturen auch mehr Gas beziehungsweise Öl verbrauchen.
Jetzt bist du bestens vorbereitet, um zu verstehen, wie wir die Amortisation einer Wärmepumpe berechnen.
Ein Punkt wird oft vergessen: Die Heizleistung der Wärmepumpe muss exakt zum Wärmebedarf deines Hauses passen. Eine falsche Dimensionierung kann teuer werden: Ist sie zu groß, "taktet" sie häufig, was die Lebensdauer verkürzt. Ist sie zu klein, springt der Heizstab zu oft an. Ein qualifizierter Energieberater oder Fachbetrieb berechnet daher vorab genau die Heizlast.
Wenn wir die Effizienz unterschiedlicher Heizungen vergleichen, schneidet die Wärmepumpe mit Abstand am besten ab. Du weißt bereits, dass eine Luft-Wasser-Wärmepumpe aus einer einzigen Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme macht. Gas- und Ölheizungen erreichen hingegen nicht einmal ein Verhältnis von 1:1.
Du kannst einen einfachen Amortisationsrechner nutzen oder die folgende Beispielrechnung nachvollziehen:
Kosten für den Betrieb im Vergleich
Wir vergleichen die Kosten für Strom und die Kosten für Gas beziehungsweise Öl. In diesem Beispiel schauen wir uns eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude an.
Wir gehen davon aus, dass dein Einfamilienhaus einen Energiebedarf von 20.000 Kilowattstunden Wärmeenergie im Jahr hat.
Du entscheidest dich für eine Luftwärmepumpe. Sie kostet inklusive Installation 30.000 Euro. Dank Förderung (angenommen 50%) liegt die Anfangsinvestition effektiv bei 15.000 Euro.
Wir rechnen mit einer eher niedrigen Jahresarbeitszahl von 3,5. Das bedeutet, du brauchst etwa 5.700 kWh Strom.
Die Stromkosten: Mit einem speziellen Wärmepumpenstrom-Tarif oder einem dynamischen Tarif liegt der Preis oft bei ca. 25–30 Cent/kWh (Stand 2025/2026). Das ergibt jährliche Stromkosten von ca. 1.425 bis 1.700 Euro.
Die Vergleichskosten (Gas): Für eine neue Gasheizung (ca. 12.000 € Investition) benötigst du bei einem Wirkungsgrad von 90% ca. 22.000 kWh Gas. Bei einem Gaspreis von 11 Cent/kWh plus steigendem CO2-Preis liegen die Kosten bei rund 2.420 Euro.
Das ergibt jährliche Einsparungen von rund 700 bis 1.000 Euro allein bei den Betriebskosten.
Einen Kostenpunkt vergessen Hausbesitzende oft: Eine Wärmepumpe verbrennt nichts. Dadurch entfallen Kosten für Schornsteinfeger und Abgasmessungen. Das senkt die Wartungskosten über 20 Jahre um rund 1.000 bis 2.000 Euro.
Gesamtkosten über 20 Jahre
Betrachten wir die Gesamtkosten (TCO) inklusive Anschaffung und Betrieb über 20 Jahre, wird der Vorteil deutlich:
Eigener Solarstrom
Die Rechnung verbessert sich dramatisch, wenn du eine Solaranlage besitzt. Eine Kilowattstunde vom eigenen Dach kostet dich in der Gestehung nur ca. 5 bis 10 Cent. Nutzt du diesen Strom für die Wärmepumpe, sinken deine Heizkosten auf ein Minimum. Hier amortisiert sich das System oft schon deutlich unter 10 Jahren.
Austausch von Nachtspeicheröfen
Ersetzt du eine alte Elektroheizung (Nachtspeicher), die Strom 1:1 in Wärme wandelt, durch eine Wärmepumpenheizung, drittelst oder viertelst du deine Heizkosten sofort. Hier liegt die Amortisationsdauer oft bei sensationellen 3 bis 5 Jahren.
Amortisation einer Wärmepumpe vs. Gas- oder Ölheizung
Du kannst die Amortisation deiner Wärmepumpe berechnen, indem du folgende Formel anwendest:
Amortisationszeit in Jahren = (Mehrinvestition nach Förderung) ÷ (Jährliche Einsparung)
Für unsere effiziente Wärmepumpe im Neubau: Die Amortisationszeit liegt oft bei 10 bis 14 Jahren, da die Investition höher ist, aber der Energiebedarf geringer.
Im Bestand mit Förderung: Hier sind Amortisationszeiten von 7 bis 10 Jahren realistisch. Nutzt du zusätzlich eine Photovoltaikanlage (Kollektoren auf dem Dach), geht es noch schneller.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Lebensdauer einer Wärmepumpe: Bei guter Qualität und regelmäßiger Wartung kann diese bei 20 bis 25 Jahren liegen. Und ab dem Zeitpunkt der vollständigen Amortisation heizt du supergünstig weiter – während der Gaspreis durch die CO2-Steuer Jahr für Jahr steigt.
Wenn wir jetzt die Amortisation einer Wärmepumpe berechnen, lassen wir die Betriebskosten für die Wartung außen vor – und zwar deshalb, weil sie sich von denen für Öl- und Gasheizungen nicht wesentlich unterscheiden.
Wir vergleichen stattdessen die Kosten für Strom und die Kosten für Gas beziehungsweise Öl. In diesem Beispiel schauen wir uns eine Wärmepumpe im Neubau an.
Wir gehen davon aus, dass dein Einfamilienhaus einen Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden im Jahr hat.
Du entscheidest dich für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Sie kostet inklusive Installation 30.000 Euro. Im Neubau erhältst du für deine Wärmepumpe keine direkte Förderung. Du musst also den vollen Preis dafür zahlen.
Da der Neubau gut gedämmt ist, erreicht sie einen Wirkungsgrad von 4.
Das bedeutet, du brauchst zum Heizen 5.000 Kilowattstunden (20.000 kWh ÷ 4) Strom im Jahr.
Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde zahlst du im Jahr 1.750 Euro für Strom, wenn du dich für einen normalen Stromtarif entscheidest. Das solltest du allerdings nicht tun: Ein dynamischer Stromtarif lohnt sich für Wärmepumpen sehr und reduziert deine Kosten – insbesondere in Kombination mit einem smarten Energiemanagementsystem und einem Stromspeicher.
Stromtarif, Speicher, Energiemanagement – das optimale Setup
Mit einem dynamischen Stromtarif wie Dynamic Pulse von 1KOMMA5° zahlst du keinen festen Preis pro Kilowattstunde, sondern immer den aktuellen Börsenstrompreis. Diesen Vorteil steigerst du noch mit einem intelligenten Energiemanagementsystem wie Heartbeat AI, das für dich automatisch immer dann einkauft, wenn die Preise möglichst niedrig sind. Auf diese Weise senkst du deine Kosten stark. Nimmst du noch einen Stromspeicher hinzu, kaufst du noch mehr Strom zu günstigen Preisen ein und bewahrst ihn im Speicher auf. Heartbeat AI erkennt, wenn die Preise im Stromnetz wieder hoch sind und es sich daher mehr lohnt, deine Wärmepumpe mit Strom aus deinem Speicher zu speisen.
Für unsere Wärmepumpe im Beispiel bedeutet das:
Du reduzierst mit dem dynamischen Stromtarif deine Stromkosten um rund 30 Prozent auf etwa 1.225 Euro im Jahr. Wenn du einen Speicher integrierst, fallen deine Stromkosten noch geringer aus.
Zusätzlich erhältst du mit einer Wärmepumpe dank § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes niedrigere Netzentgelte. Pauschal kannst du etwa 120 bis 180 Euro pro Jahr sparen. Verbleibende Stromkosten: etwa 1.075 Euro (ohne Speicher).
§ 14a EnWG bietet dir mehrere Möglichkeiten, dank reduzierter Netzentgelte zusätzlich zu sparen. Bei geschickter Kombination der verschiedenen Module und perfekt optimiertem Stromverbrauch kannst du Stromkosten von nur etwa 17 Cent pro Kilowattstunde erreichen. Dann kostet der Betrieb deiner Wärmepumpe im Jahr nur noch 850 Euro (immer noch ohne Speicher).
Ein Stromspeicher kostet natürlich auch erst einmal Geld in der Anschaffung. Daher lassen wir ihn aus unseren Amortisationsberechnungen in diesem Artikel außen vor. Wenn du den Umstieg auf eine Wärmepumpe oder auch die Kombi aus Wärmepumpe und Photovoltaik planst, solltest du dich aber unbedingt über Speicher informieren.
Und wie sieht das bei einer Wärmepumpe im Bestand aus?
Im Bestand, also einem etwas älteren Gebäude mit nicht ganz so optimaler Dämmung, erreicht unsere beispielhafte Luft-Wasser-Wärmepumpe wahrscheinlich eine etwas niedrigere Jahresarbeitszahl – wir rechnen mit 3,5. Auf der anderen Seite kannst du für den Heizungstausch in einem Bestandsgebäude eine hohe Förderung erhalten. Bis zu 70 Prozent sind drin, wir gehen hier jedoch erst einmal nur von den 50 Prozent aus, die du in praktisch jedem Szenario bekommst.

Grundförderung (30 %): Steht allen Hausbesitzenden zu, die auf eine klimafreundliche Heizung umsteigen.
Geschwindigkeitsbonus (20 %): Für alle selbstnutzenden Eigentümer, die ihre funktionstüchtige Gasheizung (älter als 20 Jahre) frühzeitig austauschen. Achtung: Dieser Bonus sinkt ab 2029 schrittweise!
Einkommensbonus (30 %): Für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen des Haushalts von bis zu 40.000 Euro.
Effizienzbonus (5 %): Wenn du eine Wärmepumpe wählst, die ein natürliches Kältemittel (wie Propan/R290) nutzt oder als Wärmequelle Wasser/Erdreich erschließt.
Das bedeutet:
Deine Wärmepumpe verbraucht etwas mehr Strom: etwa 5.700 Kilowattstunden im Jahr.
Sie kostet dank der Förderung nur noch 15.000 Euro.
Pro Jahr zahlst du je nach Gestaltung deines Stromtarifs 1.995 Euro (im schlechtesten Fall) oder rund 970 Euro (im perfekt optimierten System).
Vergleichen wir das jetzt mit den Kosten für eine Öl- oder Gasheizung.
Für denselben Wärmebedarf von 20.000 Kilowattstunden brauchst du etwa 2.000 Liter Öl, die dich bei einem aktuellen Ölpreis von rund 1 Euro etwa 2.000 Euro im Jahr kosten.
Für Gas liegen die Preise momentan bei etwa 10,5 Cent pro Kilowattstunde. Somit zahlst du für Gas im Jahr 2.100 Euro.
Damit sparst du mit einer Wärmepumpe in diesem Beispiel jährlich etwa 1.200 Euro (im Neubau) oder 1.080 Euro (im Bestand). Schon jetzt ist übrigens absehbar, dass die Gas- und Ölpreise aufgrund der CO2-Besteuerung steigen werden – realistischerweise um bis zu 5 Cent mehr pro Kilowattstunde. Die Strompreise werden tendenziell stabil bleiben, was die Anschaffung einer Wärmepumpe noch sinnvoller macht.
Wir sagen oft: Eine Wärmepumpe lohnt sich fast immer. Doch zur Ehrlichkeit gehört: In Häusern mit extremem Sanierungsstau (z.B. einfachverglaste Fenster, undichtes Dach) und ohne geplanten Dämmstandard-Verbesserung, kann die Heizenergie zu schnell entweichen. Hier sollte zuerst die Hülle verbessert werden. Auch wenn das Haus in wenigen Jahren abgerissen werden soll, lohnt sich die Investition nicht mehr. In allen anderen Fällen ist die Wärmepumpe die überlegene Lösung. Im Zweifel lohnt es sich jedoch in vielen Fällen, eine fachkundige Meinung einzuholen – überraschend oft ist die Wärmepumpe auch in wirklich alten Altbauten die wirtschaftlichste Heizung!

Du setzt auf erneuerbare Energien – wir holen für dich die größtmögliche Ersparnis heraus. Dank dynamischem Stromtarif und intelligenter Steuerung betreibst du deine Wärmepumpe dauerhaft um etwa 50 Prozent günstiger als beim Wettbewerb und verkürzt so die Amortisationszeit auf ein Minimum.
Beim Neubau gibt es keine Diskussion: Wärmepumpen sind die Heizungen der Zukunft und lohnen sich sowohl finanziell als auch fürs Klima. Außerdem lässt sich eine Luftwärmepumpe bei der Planung perfekt mit einer Flächenheizung und dem cleveren Gesamtpaket aus dynamischem Stromtarif, smartem Energiemanagement und Solaranlage kombinieren.
Wegen der hohen Fördermittel ist die Wärmepumpe auch im Bestand schon fast ein Must-have. Selbst wenn ein alter Gaskessel noch läuft, ist der Wechsel oft wirtschaftlich, um den steigenden CO2-Preisen zu entkommen.