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Wärmepumpe Vor- und Nachteile

Wärmepumpe im Check: vermeintliche Nachteile einfach erklärt

Wärmepumpen sind zu teuer in der Anschaffung, zu leistungsschwach im Winter, zu laut für die Nachbarschaft – wirklich? Während Skandinavien darüber schmunzelt, halten die vermeintlichen Nachteile von Wärmepumpen Menschen hierzulande von der Installation ab. Wir klären über die Vor- und Nachteile (speziell von Luft-Wasser-Wärmepumpen) auf. 

Aktualisiert am

Lesezeit

9 min

Wärmepumpe: Vorteile & Nachteile

Das Wesentliche in Kürze

  • Oft genannte Nachteile von Wärmepumpen: Wärmepumpen sind in der Anschaffung teurer als fossile Heizungen. Bei guter Planung amortisiert sich die Mehrinvestition aber zügig. Andere vermeintliche Nachteile wie die Lautstärke, eine verminderte Leistungsfähigkeit im Winter oder „schmutziger“ Strom sind bei näherem Hinsehen technisch längst gelöst.

  • Vorteile von Wärmepumpen: Rund 90 Prozent der in Deutschland installierten Wärmepumpen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen. Sie sind leistungsstark, einfach zu installieren und nutzen kostenlose Umweltwärme. Sie heizen um ein Mehrfaches effizienter als konventionelle Heizsysteme.

  • Wärmepumpen im Vergleich zur Gasheizung: Wärmepumpen hebeln die Physik aus: Aus einem Teil Strom machen sie drei bis fünf Teile Wärme. Gasheizungen verbrennen hingegen Ressourcen. Auch die Investitionskosten relativieren sich, da reine Gasheizungen oft durch teure Hybrid-Pflichten ergänzt werden müssen.

  • Empfehlung: Für die meisten Haushalte ist – unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile – eine Luftwärmepumpe die beste Wahl. Sie eignet sich für alle Arten von Gebäuden – auch für die meisten Bestandsgebäude.

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Welche scheinbaren Nachteile treffen auf Wärmepumpen wirklich zu?

Wärmepumpen sind äußerst effiziente Heizsysteme, die für ihren Betrieb zu 75 Prozent auf kostenlose Umgebungswärme zugreifen und nur zu 25 Prozent Strom benötigen, um dein Haus wohlig warm zu machen. In Skandinavien sind sie schon längst die beliebteste Art zu heizen. Dennoch halten sich hierzulande hartnäckige Vorurteile, die wir hier einmal genau unter die Lupe nehmen.

Nachteil 1: „Wärmepumpen sind zu teuer.“

Die einmaligen Kosten für eine Wärmepumpe wirken in der Tat auf den ersten Blick beachtlich: Zwischen 20.000 und 40.000 Euro kostet die Anschaffung inklusive Einbau. Luftwärmepumpen sind der am häufigsten installierte Typ und oft schon ab rund 28.000 Euro erhältlich. Eine neue Gasheizung erscheint mit etwa 12.500 Euro zunächst günstiger.

Doch Vorsicht bei dieser Milchmädchenrechnung:

  • Versteckte Kosten der fossilen Heizung: Der reine Gerätepreis einer Gasheizung täuscht. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Gebäudeenergiegesetz) darfst du oft gar keine reine Gasheizung mehr einbauen, sondern musst sie als Hybridheizung mit erneuerbaren Energien kombinieren (z. B. Solarthermie). Diese Pflichtkomponenten treiben die Kosten der vermeintlich günstigen Gasheizung schnell auf über 20.000 bis 25.000 Euro.

  • Hohe Förderung: Wenn du eine alte fossile Heizung austauschst, erhältst du eine Bundesförderung von bis zu 70 Prozent der Kosten. Eine Wärmepumpenheizung für 30.000 Euro kostet dich dann nur noch 9.000 Euro – und ist damit in der Anschaffung oft günstiger als die fossile Alternative, für die es kaum noch Zuschüsse gibt.

  • Wärmepumpen heizen so effizient, dass du insbesondere im sanierten Altbau und in anderen Bestandsbauten mit hohem Wärmebedarf eine Menge Heizkosten sparst. Dadurch amortisiert sich der Umstieg meist schon nach wenigen Jahren.

Physik-Check

Warum sich der teurere Strom trotzdem rechnet

Vielleicht fragst du dich: „Strom ist doch viel teurer als Gas – wie soll ich da sparen?“ Die Antwort liefert die Physik: Eine Gasheizung verbrennt Rohstoffe und stößt dabei an eine natürliche Grenze. Aus einer Kilowattstunde Gas kannst du niemals mehr als eine Kilowattstunde Wärme gewinnen.

Die Wärmepumpe hebelt dieses Limit aus: Dank der Umweltwärme macht sie aus 1 kWh Strom etwa 3 bis 5 kWh Wärme. Selbst wenn die Kilowattstunde Strom also dreimal so viel kostet wie Gas, heizt du mit der Wärmepumpe am Ende günstiger.

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Die aktuelle Förderung macht Wärmepumpen so günstig wie nie

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  • Grundförderung (30 %): Steht allen Hausbesitzenden zu, die auf eine klimafreundliche Heizung umsteigen.

  • Geschwindigkeitsbonus (20 %): Für alle selbstnutzenden Eigentümer, die ihre funktionstüchtige Gasheizung (älter als 20 Jahre) frühzeitig austauschen. Achtung: Dieser Bonus sinkt ab 2029 schrittweise!

  • Einkommensbonus (30 %): Für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen des Haushalts von bis zu 40.000 Euro.

  • Effizienzbonus (5 %): Wenn du eine Wärmepumpe wählst, die ein natürliches Kältemittel (wie Propan/R290) nutzt oder als Wärmequelle Wasser/Erdreich erschließt.

Rechenbeispiel: Stromkosten einer Wärmepumpe

Um herauszufinden, wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht, musst du deinen Wärmebedarf in Kilowattstunden durch die Jahresarbeitszahl (JAZ) teilen. Das ist eine Kennzahl für die Effizienz deiner Wärmepumpe. Für Luft-Wasser-Wärmepumpen sind Jahresarbeitszahlen zwischen 3,0 und 4,5 realistisch, je nachdem, in welchem Zustand dein Haus ist. Anschließend multiplizierst du mit dem Strompreis:

20.000 kWh ÷ 4 x 0,28 = 1.400 €

28 Cent ist ein typischer Preis für einen Wärmepumpenstromtarif. Mit einem dynamischen Stromtarif kannst du deine Heizkosten noch weiter senken – je nach Setup etwa auf 17 Cent. Dann kostet dich das Heizen in diesem Beispiel nur noch 850 Euro. Zum Vergleich: Selbst mit dem günstigsten Gaspreis (etwa 10 Cent pro Kilowattstunde) würdest du in diesem Szenario pro Jahr etwa 2.000 Euro an Heizkosten zahlen. 

Praxisbeispiel: 3.500 Euro im Jahr eingespart

In der Praxis sind sehr große Einsparungen möglich – es kommt auf dein Haus und dein individuelles Setup an. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein smartes Gesamtsystem. In der praktischen Umsetzung konnten wir für einen Kunden eine Ersparnis von mehr als 3.500 Euro im Jahr erreichen – über 2.000 Euro davon entfallen auf die Heizkosten:

Hier kannst du dir den Erfahrungsbericht im Detail ansehen:

Über ihre Lebensdauer von 20 und mehr Jahren sind Wärmepumpen in den meisten Szenarien wesentlich günstiger als Heizungen auf Basis von Gas oder Öl. Ohnehin müssen neu installierte Heizungen seit 2024 zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien heizen – was Öl- und Gasheizungen nicht können. Die Betriebskosten einer Wärmepumpe fallen ebenfalls nicht ins Gewicht: Die Wartung ist in aller Regel sogar günstiger als bei Gas oder Öl, da beispielsweise kein Schornsteinfegen mehr notwendig ist.

Fazit: Kein wirklicher Nachteil – Wärmepumpen sind unterm Strich meist sogar günstiger.

Nachteil 2: „Wärmepumpen sind schwierig zu installieren.“

Luftwärmepumpen sind für fast jedes Haus geeignet. Im Neubau sind sie Standard, aber auch im Bestand dienen sie als zuverlässige Heizlösung. Große Umbauten sind dafür meist nicht nötig. Dass Wärmepumpen auch im Altbau funktionieren, bestätigt sogar der Feldtest des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Selbst in nicht komplett sanierten Häusern arbeiten sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

Der Schlüssel dafür liegt in den Vorlauftemperaturen: Oft wird behauptet, ohne Fußbodenheizung bliebe das Haus kalt. Das stimmt nicht. Entscheidend ist, ob deine Heizkörper den Raum mit Vorlauftemperaturen von ca. 50 bis 55 Grad warm bekommen. Sollte das knapp werden, reicht es oft, einzelne alte Rippenheizkörper gegen moderne Niedertemperatur-Heizkörper auszutauschen. Das ist günstig und erspart die Komplettsanierung.

Speziallösung für Härtefälle: Für sehr alte, ungedämmte Häuser gibt es zudem Heizungsanlagen mit Hochtemperatur-Wärmepumpen, die bis zu 70 Grad erreichen und alte Kessel 1:1 ersetzen können.

Wärmepumpen-Arten

Etwas aufwendiger wird es bei Sole-Wasser- und bei Grundwasserwärmepumpen: Hier sind für die Installation Erd- oder Bohrarbeiten (für Erdsonden oder Kollektoren) notwendig. Der Vorteil: Im Erdreich herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von 8 bis 12 Grad. Diese Erdwärme sorgt für extrem niedrige Betriebskosten, auch wenn es draußen friert.

Fazit: Dieser eventuelle Nachteil ist für die flexible Luft-Wasser-Wärmepumpe kaum relevant.

Nachteil 3: „Wärmepumpen heizen im Winter nicht zuverlässig.“

Dieser vermeintliche Nachteil ist ein Vorurteil: Wärmepumpen sollen bei Minusgraden nicht funktionieren. Richtig ist hingegen: Sie arbeiten auch bei Außentemperaturen bis minus 25°C zuverlässig. Möglich ist das dank des Kältemittels im Kältemittelkreislauf, das schon bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft (z.B. Propan bei –42 Grad). Auf diese Weise gewinnst du mit einer Wärmepumpe also auch in einem extremen Winter noch mühelos Wärme aus der Außenluft. 

Das beweisen die skandinavischen Länder längst: Schon im Jahr 2019 (!) waren in Norwegen 60 Prozent der Haushalte mit einer Wärmepumpe ausgestattet, 43 Prozent in Schweden und 41 Prozent in Finnland – mittlerweile sind die Werte noch gestiegen (rund 63, 50 und 52 Prozent). Ein Heizstab unterstützt die Wärmepumpe an sehr kalten Tagen, beeinflusst die niedrigen Kosten für Strom übers Jahr aber nur minimal.

Faktencheck

Die "Stromheizung" & 2-Prozent-Regel

Viele fürchten, dass im Winter ständig der integrierte Heizstab anspringt und die Stromrechnung explodieren lässt. Die Praxis zeigt: Der Heizstab übernimmt in einem gut eingestellten System nur etwa 2 Prozent der jährlichen Heizleistung. Er ist lediglich ein „Notfall-Backup“ für extremste Kältespitzen.

Keine Panik bei Eis am Gerät: An feuchtkalten Tagen kann die Außeneinheit vereisen. Das ist physikalisch normal. Moderne Geräte besitzen eine automatische Abtaufunktion, bei der der Wärmetauscher kurz erwärmt wird. Dein Haus bleibt dabei warm.

Muss der Kaminofen weg? Nein. Viele Hausbesitzer lieben ihren Ofen. Eine Wärmepumpe kann problemlos mit einem Kamin co-existieren. Der Ofen entlastet die Wärmepumpe an kalten Tagen, ist technisch aber kein Muss.

Bei niedrigerer Effizienz verbrauchen Wärmepumpen mehr Strom. Du kannst allerdings mit einigen Mitteln für bessere Bedingungen sorgen, um den Betrieb günstiger zu machen. Entscheidend sind mehrere Faktoren: eine ausreichende Dämmung im Haus, ausreichend große Heizkörper und ein günstiger (dynamischer) Stromtarif. Dazu lässt du dich am besten von deinem Fachbetrieb beraten. 

Fazit: Gerade im Altbau können Wärmepumpen ihre Vorteile ausspielen, denn je höher der Wärmebedarf ist, desto höher ist auch das Sparpotenzial. 

Nachteil 4: „Wärmepumpen heizen mit schmutzigem Strom.

Kritiker behaupten, Wärmepumpen würden das Klima belasten, weil der Strom im Winter aus Kohlekraftwerken stamme. Stimmt das?

  • Nur ein Viertel der Wärmeerzeugung stammt aus Strom – der Rest ist saubere Umweltwärme.

  • Windkraft als Winter-Partner: Gerade im Winter, wenn die Photovoltaikanlage weniger liefert, laufen Windkraftanlagen auf Hochtouren. Sie gleichen die "Dunkelflaute" oft aus. Der Strommix ist also grüner als sein Ruf.

  • Intelligenz statt Überlastung: Angst vor dem Blackout? Netzbetreiber dürfen Wärmepumpen nach §14a EnWG im Notfall kurz „dimmen“ (nicht abschalten!). Mit einem Energiemanager wie Heartbeat AI merkst du davon nichts: Das System nutzt Wetterdaten und Preissignale, um dein Haus intelligent vorzuheizen, wenn viel Wind- und Sonnenstrom im Netz ist.

Dementsprechend fallen deine CO2-Emissionen gering aus: Während eine Gasheizung bei einem typischen Einfamilienhaus etwa 5 Tonnen CO₂ pro Jahr ausstößt (und eine Ölheizung fast 7 Tonnen), liegt eine mit Ökostrom betriebene Wärmepumpe bei unter 1 Tonne.

Doch auch der Blick auf den deutschen Strommix zeigt, dass inzwischen der Großteil unseres Stroms - und damit auch des Stroms für die Wärmepumpe - aus regenerativen Quellen stammt. Und entscheidend: Der Strommix der Wärmepumpe lässt sich durch intelligente Steuerung weiter verbessern: Durch ein System wie Heartbeat AI von 1KOMMA5° wird der Strom für die Wärmepumpe immer dann bezogen, wenn er besonders günstig ist. Das ist wiederum dann der Fall, wenn er durch hohes Aufkommen erneuerbarer Energien gerade im Überfluss verfügbar ist. Eine Gas- oder Ölheizung bezieht immer den gleichen Rohstoff.

Fazit: Hier haben Wärmepumpen keine Nachteile, sondern Vorteile: Sie heizen selbst mit üblichem Haushaltsstrom umweltfreundlicher. 

Nachteil 5: „Wärmepumpen sind laut.“

Es stimmt, dass Wärmepumpen Geräusche machen. Die Lautstärke kannst du mit dem Rauschen eines Kühlschranks oder Blätterrauschen vergleichen. Allerdings steht deine Wärmepumpe meist draußen (bei der Außenaufstellung) oder im Keller. Du hörst sie im Beheizen des Wohnraums schlicht überhaupt nicht. Was hierbei außerdem gerne unterschlagen wird: Gastherme und co. können tatsächlich erhebliche Geräusche fabrizieren!

In reinen Wohngebieten gelten zudem strenge Grenzwerte (Dezibel), die moderne Geräte problemlos einhalten. Tipp für empfindliche Ohren: Sollte der Aufstellort nah am Nachbarn sein, helfen spezielle Schallschutzhauben für die Außeneinheit. Sie reduzieren die Geräuschentwicklung zusätzlich.

Nachteil 6: „Die Installation einer Wärmepumpe ist aufwendig und bürokratisch.“

Ein gewisser bürokratischer Aufwand ist bei Sole-Wasser- und Grundwasser-Wärmepumpen nicht zu leugnen:

  • Bei Erdwärmepumpen mit Wärmesonde ist eine bergrechtliche Genehmigung der Unteren Wasserbehörde erforderlich.

  • Grundwasser-Wärmepumpen benötigen zusätzlich eine wasserrechtliche Erlaubnis, da sie direkt ins Grundwasser eingreifen.

Für Erdwärmepumpen, die Flächenkollektoren einsetzen, ist wiederum keine Genehmigung nötig. Trotzdem bedeutet die Installation von Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen natürlich recht aufwändige Aushub- oder Bohrarbeiten, um die jeweilige unterirdische Wärmequelle zu erschließen.

Die anfallenden bürokratischen Prozesse musst du allerdings nicht allein bewältigen – dein Fachbetrieb übernimmt die Antragsstellung, Kommunikation mit Behörden und Koordination der notwendigen Genehmigungen.

Viel einfacher ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe: Sie ist genehmigungsfrei und muss nur beim Netzbetreiber angemeldet werden.

Fazit: Diese Vor- und Nachteile haben nicht nur Wärmepumpen – auch andere Heizungen sind in der Installation bisweilen aufwendig, und ab 2024 musst du bei fossilen Brennstoffen auf den Mindestanteil an erneuerbaren Energien achten. Also kein grundsätzlicher Nachteil für Wärmepumpen. 

Zukunftstechnologie gewinnt

Demgegenüber: Das sind die Vorteile von Wärmepumpen im Überblick

Nachdem die meisten Nachteile von Wärmepumpen entkräftet sind, werfen wir jetzt noch einmal gezielt einen Blick auf die wichtigsten Vorteile von Wärmepumpen: 

Im Detail

Mehr zu den Vorteilen der Wärmepumpe

1. Wärmepumpen sind das effizienteste Heizsystem

Wärmepumpen nutzen zu etwa 75 Prozent kostenlose Umweltenergie und wandeln diese mithilfe von Strom besonders effizient in Heizwärme um. Aus einer Kilowattstunde Strom erzeugen moderne Wärmepumpen drei bis fünf Kilowattstunden Wärme – ein Wirkungsgrad, den kein anderes Heizsystem erreicht.

3. Du erhältst hohe Förderungen auf den Kauf und die Installation

Der Staat unterstützt den Umstieg auf eine Wärmepumpe derzeit stark – bis zu 70 Prozent Förderung sind für dich drin, wenn du eine ineffiziente Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt.

5. Wärmepumpen können auch kühlen.

Viele moderne Wärmepumpen können nicht nur heizen, sondern auch ein wenig kühlen – zumindest um ein paar Grad. Voraussetzung sind großflächige Heizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen. An heißen Tagen entsteht so ein angenehmeres Raumklima, ganz ohne zusätzliche Klimageräte.

7. Wärmepumpen leben lange

Wärmepumpen haben eine Lebensdauer von etwa 20 Jahren – bei fachgerechter Auslegung und regelmäßiger Wartung auch jenseits der 30 Jahre. Gleichzeitig amortisieren sie sich schnell – mit einer Förderung sogar innerhalb von zwei bis drei Jahren.

9. Deine Immobilie erfährt eine Wertsteigerung

In vielen Gebäuden sind reine (neu installierte) Gas- oder Ölheizungen bereits verboten. Ab 2045 dürfen Heizkessel dann schließlich nicht mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Mit einer Wärmepumpe bist du auf die Zukunft vorbereitet. Das erhöht den Wert deiner Immobilie.

2. Sie heizen umweltfreundlich und haben sehr geringe Emissionswerte

Da der Anteil an erneuerbaren Energien in unserem Strommix seit Jahren kontinuierlich steigt, heizt du selbst dann, wenn du noch einen konventionellen Stromtarif nutzt, bereits zum großen Teil mit nachhaltigem Strom.

4. Perfekte Kombi mit Photovoltaik

In Kombination mit einer PV-Anlage arbeitet eine Wärmepumpe besonders effizient. Den selbst erzeugten Strom nutzt du direkt für den Betrieb der Wärmepumpe, was die Stromkosten senkt und die Umweltbilanz weiter verbessert. Mit einer Kombination aus Wärmepumpe, Solaranlage samt Stromspeicher sowie dynamischem Stromtarif kannst du deine Energiekosten sogar um bis zu 80 Prozent senken.

6. Der Wartungsaufwand ist gering, das Schornsteinfegen entfällt ganz

Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen benötigen Wärmepumpen wenig Wartung. Das spart Zeit und laufende Kosten. Eine Pflicht zur Wartung gibt es meist nicht, trotzdem ist es sehr sinnvoll, deine Wärmepumpe einmal jährlich warten zu lassen. Das kostet etwa 200 bis 400 Euro.

8. Keine Brennstoffzufuhr oder -lagerung mehr nötig

Gerade im Vergleich zu Pellet-, Öl- oder Flüssiggasheizungen punktet die Wärmepumpe mit ihrem geringen Platzbedarf: Es sind weder ein Gasanschluss noch ein Öltank oder ein Lagerraum notwendig. Du brauchst nur wenige Quadratmeter Grundfläche drinnen und/oder draußen, je nachdem, ob du ein Monoblock- oder Split-Gerät hast. Zudem sinkt deine Abhängigkeit von regelmäßigen Brennstofflieferungen und deren Preisschwankungen.

10. Du hast finanzielle Planungssicherheit hinsichtlich deiner Energiekosten

Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern unterliegt der Strompreis deutlich geringeren politischen und globalen Risiken. Die Preise für Öl und Gas werden außerdem allein aufgrund der CO2-Steuer absehbar steigen. Nutzt du hingegen eine Wärmepumpe in Kombination mit einem dynamischen Stromtarif, profitierst du immer vom jeweils günstigsten und saubersten Strom.

Nun hast du einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile von Wärmepumpen, insbesondere die von Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die genaue Planung jeder Wärmepumpe sollte immer ein Fachbetrieb mit Erfahrung übernehmen. 

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Fazit

Die meisten Nachteile von Wärmepumpen sind keine

Gegenüber Gas-, Öl- oder einer Pelletheizung sind Wärmepumpen heute fast immer die bessere Wahl. Nur in absoluten Ausnahmefällen ist die Umsetzung technisch nicht sinnvoll. Unter Berücksichtigung aller Aspekte weisen Luft-Wasser-Wärmepumpen die beste Bilanz auf, weil sie flexibel aufstellbar und im Vergleich günstig sind – egal, ob in Neubauten oder im Altbau.

Dass sich eine Wärmepumpe lohnt, ist unbestritten. Wie schnell sie sich rechnet, liegt zum großen Teil an deinen Stromkosten. Mit einem Speicher, einer Solarthermie-Alternative wie PV und einem dynamischen Stromtarif holst du dir volle Flexibilität, Unabhängigkeit und die niedrigsten Kosten.