Die Abkürzung kWp steht für Kilowatt-Peak. In dieser Einheit misst man die Leistung einer Photovoltaik-Anlage unter bestimmten Laborbedingungen. Je höher die Leistung in kWp, desto mehr Strom kann die Anlage produzieren. Folglich gilt auch: Je mehr kWp eine PV-Anlage hat, desto höher sind die Kosten in der Regel.
Allerdings sinkt der Preis pro kWp bei PV-Anlagen, je größer sie werden. Der Grund sind Skaleneffekte: Die Kosten für Planung und Installation, die rund 40 Prozent ausmachen können, steigen mit zunehmender Anlagengröße im Verhältnis weniger stark an. Daher lohnt sich eine größere Photovoltaik-Anlage oft mehr.