Mit dem Strom, den ein Single-Haushalt an einem einzigen Tag verbraucht, könntest du circa 500 Brotscheiben knusprig braun toasten. Oder einen Desktop-PC ungefähr 20 Stunden laufen lassen. Klingt nach viel? Oder wenig? Wir zeigen dir, welcher Stromverbrauch pro Tag normal ist und wie du ihn clever optimierst.
Stromverbrauch pro Tag im Durchschnitt: Eine Single-Wohnung im Mehrparteienhaus verbraucht pro Tag etwa 3,8 kWh Strom; das entspricht bei 0,41 Cent pro kWh 1,55 Euro am Tag – bei zwei Leuten sind es 5,5 kWh und 2,25 Euro am Tag. Eine dreiköpfige Familie im Eigenheim verbraucht circa 9,9 kWh, was circa 4,06 Euro entspricht. 1 bis 3 kWh pro Tag kommen dazu, wenn du dein Wasser elektrisch erhitzt.
Schwankungen nach Uhrzeit: Der Stromverbrauch ist morgens und abends am höchsten, wenn die meisten Menschen zu Hause sind. Mittags gibt es oft ein Verbrauchstief – die Ausnahme bilden Menschen im Homeoffice.
Einflussfaktoren: Wie viele kWh pro Tag für dich „normal“ sind, ist abhängig von grundsätzlichen Faktoren (etwa Jahreszeit und Personenanzahl) und individuellen Faktoren (Arbeitsform, Heizwärmeerzeugung).
Optimierungspotenzial: Mit dynamischen Stromtarifen und intelligenter Steuerung kannst du deinen Verbrauch über den Tag hinweg optimieren und Stromkosten sparen.
Bekannt aus
Sehen wir uns an, wie viele Kilowattstunden (kWh) Strom ein Einfamilienhaus durchschnittlich pro Tag verbraucht.
Im Einfamilienhaus verbrauchst du Tag für Tag mehr Energie als in einer vergleichbaren Wohnung im Mehrparteienhaus. Das liegt daran, dass die Fläche im Einfamilienhaus größer ist und du mehr Räume beleuchten und beheizen musst. Außerdem finden sich hier oft mehr stromintensive Geräte: Außenbeleuchtung, Kühltruhen oder Garagentore. In der Tabelle siehst du, wie hoch der durchschnittliche Stromverbrauch pro Tag im Einfamilienhaus ist, mitsamt dem Betrag, den du dafür in etwa zahlst:
Vielleicht ist dir aufgefallen, dass mit steigender Personenzahl der Stromverbrauch zwar steigt, der Verbrauch pro Kopf aber sinkt. Während ein 2-Personen-Haushalt gut 24 Prozent mehr Strom verbraucht als der Singlehaushalt, liegt die Differenz zwischen 3 und 4 Personen bei nur 11 Prozent. Das liegt daran, dass große Geräte wie der Kühlschrank oder die Heizung unabhängig von der Anzahl der Personen laufen, da alle im Haus sie gemeinsam nutzen.
Im Mehrparteienhaus fällt der Verbrauch deutlich niedriger aus als im Einfamilienhaus. Einem Single-Haushalt reichen hier 3,8 Kilowattstunden pro Tag. Hier siehst du den durchschnittlichen Verbrauch und die Kosten, sortiert nach Personenzahl:
Auch in der Wohnung gilt: Je mehr Personen zusammen wohnen, desto effizienter ist der Stromverbrauch pro Kopf. Mehr Infos zum typischen Verbrauch pro Jahr findest du in diesem Artikel:
Im Laufe eines Tages schwankt der Stromverbrauch vieler Haushalte in einem typischen Muster, das, in einem Verlaufsdiagramm dargestellt, der Form eines M ähnelt:
Morgens, etwa zwischen 6 und 9 Uhr, erreicht der Stromverbrauch einen ersten Höhepunkt. Wir werfen die Kaffeemaschine an, um die Augen aufzubekommen, und starten Toaster oder Wasserkocher. Dann geht’s unter die warme Dusche, wodurch insbesondere in Haushalten mit elektrischen Durchlauferhitzern der Energiebedarf steigt. Hinzu kommen Beleuchtung, vor allem in den Wintermonaten, sowie kleinere Geräte wie Föhne.
Im Verlauf des Vormittags und bis etwa 15 Uhr sinkt der Stromverbrauch. Viele von uns sind zu dieser Zeit außer Haus, wodurch die Haushaltsaktivität deutlich zurückgeht. Den Verbrauch bestimmen nun Geräte im Dauerbetrieb, also etwa Kühl- und Gefrierschränke. Arbeitest du im Homeoffice, kann dein Verbrauch jedoch höher bleiben, da du Computer, Beleuchtung und Küchengeräte weiterhin nutzt.
Am Nachmittag und frühen Abend, zwischen 15 und 20 Uhr, erreicht der Stromverbrauch seinen Tageshöhepunkt. Wir kehren nach Hause zurück und benutzen Herd, Backofen und andere Küchengeräte. Gleichzeitig laufen häufig Waschmaschinen oder Trockner, aber auch Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Computer oder Ladegeräte. In den dunkleren Monaten steigt der Verbrauch durch Beleuchtung zusätzlich an, was diese Zeitspanne zur energieintensivsten des Tages macht.
Ab etwa 20 Uhr nimmt die Haushaltsaktivität langsam ab. Während des späteren Abends, zwischen 20 und 23 Uhr, bleibt der Stromverbrauch auf einem moderaten Niveau, bevor er schließlich in der Nacht, von etwa 23 bis 6 Uhr, auf seinen niedrigsten Stand sinkt. Während der Schlafenszeit sind die meisten Geräte ausgeschaltet, abgesehen von den nimmermüden Dauerverbrauchern.
Zunächst einmal ist dein durchschnittlicher Stromverbrauch von drei grundsätzlichen Faktoren abhängig:
Wohnung oder Einfamilienhaus: Im Einfamilienhaus verbrauchst du grundsätzlich mehr Strom als in einer vergleichbaren Wohnung.
Die Anzahl der Personen: Je mehr Personen du beherbergst, desto höher ist der gesamte Stromverbrauch.
Die Jahreszeit: Im Winter verbrauchst du mehr Strom als im Sommer, weil du pro Tag mehr Stunden Licht benötigst und elektrische Geräte länger nutzt – beispielsweise machst du es dir häufiger vor dem Fernseher gemütlich, statt draußen zu grillen und zu gärtnern.
Die oben in den Tabellen gezeigten Zahlen sind natürlich nur Durchschnittswerte. Wie viele Kilowattstunden pro Tag du tatsächlich verbrauchst, ist abhängig von weiteren, ziemlich individuellen Faktoren. Diese haben nichtsdestotrotz einen großen Einfluss:
Die Art der Warmwassererzeugung
Wird dein Warmwasser elektrisch erhitzt, steigt dein Stromverbrauch signifikant.
Art der Heizwärmeerzeugung
Mit einer Wärmepumpe erzeugst du Heizwärme elektrisch, das heißt, du verbrauchst damit auch mehr Strom als bei der Wärmeerzeugung per Gas oder Öl. Aber: Eine Wärmepumpe ist wesentlich effizienter, sodass du mit 1 kWh Strom durchschnittlich rund 4 kWh Wärme erzeugen kannst, während fossile Energien aus einem Brennwert von 1 kWh auch nur 1 kWh Wärme erzeugen. Insgesamt reduzierst du also deinen Energieverbrauch pro Tag deutlich.
Homeoffice oder Abwesenheit
Dein Stromverbrauch steigt merklich an, wenn du im Homeoffice arbeitest. Immerhin laufen dein Computer, dein Bildschirm und deine Beleuchtung den ganzen Tag. Dazu kommen weitere Verbraucher: Du kochst mittags zu Hause, machst dir Kaffee und lädst Geräte wie dein Headset an deinem Hausstrom auf.
Werktag oder Wochenende
Je mehr Zeit du zu Hause verbringst, desto mehr Strom verbrauchst du. An Wochenenden nutzt du häufiger Elektrogeräte wie die Waschmaschine, den Staubsauger oder den Fernseher.
Stromfresser oder effiziente Geräte
Dein Stromverbrauch pro Tag steigt, wenn du hauptsächlich alte, ineffiziente Geräte nutzt. Moderne und sparsame Modelle senken deinen Verbrauch.
Es gibt viele gute Wege, um deinen Stromverbrauch zu senken – vom modernen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A über eine neue Heizungspumpe bis hin zur LED-Beleuchtung.
Mit einem dynamischen Stromtarif profitierst du von den tatsächlichen Preisen an der Strombörse. Du zahlst also keinen festgelegten Betrag pro Kilowattstunde wie bei klassischen Tarifen, sondern den aktuellen Börsenpreis. Im Detail bedeutet das:
Der Börsenpreis steigt und fällt im Laufe des Tages und ist abhängig von Nachfrage und Angebot.
Der Preis steigt, wenn die Nachfrage hoch ist.
Dagegen sinkt der Preis, wenn die Nachfrage niedrig oder das Angebot groß ist.
Das ist in der Regel dann der Fall, wenn viel Strom aus Wind- und Solarenergie durchs Netz fließt.
Diese Preisschwankungen kannst du zu deinem Vorteil nutzen, indem du Strom immer genau dann beziehst, wenn er besonders günstig und grün ist.
Ein praktisches Beispiel mit realen Daten unserer Kundschaft: Mit unserem dynamischen Stromtarif Dynamic Pulse sparte Familie Hoffmann innerhalb von 48 Stunden satte 64 Prozent ihrer Stromkosten ein. So zahlte sie nur 2,58 Euro für ihren Strom, während sie mit einem klassischen Stromtarif und einem vergleichsweise günstigen Preis von 35 Cent pro Kilowattstunde 7,81 Euro gezahlt hätte.
Dynamische Stromtarife sind einer der einfachsten Wege, um deine Kosten für Strom nachhaltig zu senken – und das besonders, wenn du eine PV-Anlage besitzt, einen Energiespeicher nutzt oder eine Wärmepumpe betreibst.
Dynamische Tarife ermöglichen dir, Strom dann zu beziehen, wenn er besonders günstig ist, also beispielsweise nachts. Du hast trotzdem keine Lust, um 3 Uhr morgens aufzustehen und dein E-Auto zu laden, nur weil der Strom gerade günstig ist? Verständlich. Deswegen haben wir uns etwas einfallen lassen: Heartbeat AI – unser intelligenter Energiemanager.
Heartbeat vernetzt alle deine steuerbaren Geräte intelligent miteinander und optimiert deinen Stromverbrauch pro Tag. Die KI kümmert sich darum, deinen PV-Eigenverbrauch zu maximieren, Strompreise und Wetterbedingungen zu berücksichtigen und bei Bedarf günstigen Netzstrom zu kaufen.
Doch nicht nur das: Mit der Heartbeat-Preisgarantie zahlst du maximal 10 Cent pro Kilowattstunde Strom. Wir sind uns allerdings sicher, dass du diese Garantie nicht in Anspruch nehmen musst.
Du kannst dich zurücklehnen und in der 1KOMMA5°-App dabei zusehen, wie du jeden Tag Geld sparst:
Hast du eine PV-Anlage auf dem Dach, greift Heartbeat so oft wie möglich auf den selbst produzierten Strom zurück oder speichert ihn für später, sodass du möglichst wenig Strom dazukaufen musst.
Die KI kauft genau dann Strom ein, wenn er am günstigsten ist. Mit diesem Strom lädt sie zum Beispiel dein E-Auto oder deinen Energiespeicher auf.
Ist der Strom teuer, greift Heartbeat auf den Strom aus deinem Energiespeicher zurück.