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Förderung Wärmepumpe Neubau

Wärmepumpe im Neubau: Vorteile, Förderung & Kosten

Neubauten bieten ideale Bedingungen für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe – aufgrund ihrer guten Wärmedämmung und des geringen Heizwärmebedarfs. Gehst du über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und planst deinen Neubau besonders klimafreundlich, kannst du eine Förderung für die Wärmepumpe beantragen. Der Zuschuss hilft dir, die Investitionskosten für das Gerät zu decken.

Aktualisiert am

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6 min

Förderung für Wärmepumpe im Neubau

Das Wesentliche in Kürze

  • Gesetzliche Vorgaben: Baust du in einem Neubaugebiet, muss deine Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Wärmepumpen erfüllen die Anforderungen ohne weitere Auflagen.

  • Voraussetzungen: Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Die notwendigen baulichen Voraussetzungen lassen sich bereits bei der Planung des Neubaus berücksichtigen. Dazu gehören eine gute Wärmedämmung und große Heizflächen.

  • Förderung: Anders als bei der Sanierung bzw. dem Heizungstausch im Bestandsgebäude wird die Wärmepumpe im Neubau nicht direkt gefördert. Die Investitionskosten lassen sich aber im Rahmen von Komplettpaketen berücksichtigen. So vergibt die KfW für besonders klimafreundliche Neubauten zinsverbilligte Kredite.

  • Kosten: Was dich eine Wärmepumpe kostet, hängt von der genutzten Wärmequelle und der Heizleistung ab. Am günstigsten sind Luft-Wasser-Wärmepumpen wie die von 1KOMMA5°. Der Einbau einer Wärmepumpe im Neubau lohnt sich übrigens auch ohne Förderung, weil sich die anfängliche Investition durch die Einsparungen bei den laufenden Kosten mittelfristig amortisiert.

TüV Gut 1,8 01/2026 1KOMMA5°
4.5
Basierend auf 6.000+ Bewertungen

Bekannt aus

Ist eine Wärmepumpe im Neubau Pflicht?

Wer ein Haus bauen möchte, muss sich an die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) halten: Seit 2024 müssen neu installierte Heizungsanlagen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Regelung gilt zunächst nur für Neubauten in Neubaugebieten. Für Neubauten, die in Baulücken entstehen, sowie für Bestandsgebäude sind längere Übergangsfristen vorgesehen. Spätestens Mitte 2028 sollen dann alle neu eingebauten Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. 

Das bedeutet aber nicht, dass der Einbau einer Wärmepumpe Pflicht ist. Du kannst in deinem Neubau auch eine andere Technologie nutzen – beispielsweise eine Hybridheizung, eine Holzheizung, Solarthermie oder Fernwärme. Mit einer Wärmepumpe ist die Erfüllung der 65-Prozent-Regelung aber besonders einfach, denn sie setzt komplett auf Umweltenergie, um das Haus mit wohliger Wärme zu versorgen. Deckt die Wärmepumpe den kompletten Wärmebedarf, musst du keine zusätzlichen Auflagen erfüllen. Und sie hat weitere Vorteile.

Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpe im Neubau?

Es gibt verschiedene Faktoren, die für den Einsatz der Wärmepumpe im Neubau sprechen: 

Geringe Betriebskosten

Zur Wärmeerzeugung nutzen Wärmepumpen größtenteils die in der Umwelt vorhandene Energie, die kostenlos zur Verfügung steht. Lediglich für den Antrieb des Kompressors benötigen sie Strom. Aus einer Kilowattstunde (kWh) elektrischer Energie entstehen je nach Modell und Grundvoraussetzungen 3 bis 5 kWh Wärme. Das sorgt für dauerhaft niedrige Heizkosten. Zum Vergleich: Bei einer Gasheizung bekommst du aus 1 kWh Gas durchschnittlich nur 0,95 kWh Wärme heraus – die Wärmepumpe ist also um ein Vielfaches effizienter.

Klimafreundlicher Betrieb

Wärmepumpen stoßen selbst kein CO2 aus. Emissionen entstehen nur bei der Stromerzeugung in den Kraftwerken. Stammt der Strom aus erneuerbaren Energien, beispielsweise von deiner eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, läuft die Wärmepumpe nahezu klimaneutral.

Mehr Unabhängigkeit

Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien machst du dich unabhängig von steigenden Preisen für fossile Energieträger und Versorgungsengpässen. Um die Effizienz deines Heizsystems zu maximieren und Stromkosten zu minimieren, lohnt sich zudem die Kombination mit einer Solaranlage und einem intelligenten Energiemanagementsystem. Es steuert die Energieflüsse automatisch und erhöht deinen Eigenverbrauch an Solarstrom enorm.

Ganzjährig angenehme Temperaturen

Du kannst deine Wärmepumpe nicht nur für die Heizung und die Warmwasserbereitung nutzen, sondern auch zur Kühlung deiner Räume an heißen Sommertagen.

Wertsteigerung

Eine Wärmepumpe ist eine zukunftsorientierte Investition, mit der du den Wert deiner Immobilie langfristig steigerst.

Platzsparende Aufstellung

Es gibt Geräte für die reine Innen- oder Außenaufstellung sowie Wärmepumpen in Split-Bauweise, die aus einer Außen- und einer Inneneinheit bestehen. Sie alle beanspruchen nur wenig Platz. Da Wärmepumpen ohne Verbrennung auskommen, wird kein zusätzlicher Lagerraum für den Brennstoff benötigt.

Förderung möglich

Besonders klimafreundliche Neubauten mit Wärmepumpe werden staatlich gefördert.

Zudem sind Wärmepumpen robust, wartungsarm und überzeugen mit einer langen Lebensdauer. Richtig geplant und dimensioniert, ist der Verschleiß gering und eine Wärmpumpe amortisiert sich immer. Klingt gut? Das haben auch schon andere festgestellt.

So kannst du die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe beeinflussen

Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten, wenn der Unterschied zwischen der Quellentemperatur und der Vorlauftemperatur am geringsten ist. 

Die Quellentemperatur ist die Temperatur des Mediums, aus dem die Wärmepumpe Wärme gewinnt: Luft bei einer Luft-Wärmepumpe, das Erdreich bei einer Erdwärmepumpe und das Grundwasser bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Während die Temperatur der Umgebungsluft sich über das Jahr stark verändert, haben Erdreich und Grundwasser recht konstante Temperaturen.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Wasser in den Heizkörpern (oder der Flächenheizung) ankommen soll. In modernen Neubauten mit Fußbodenheizung genügt eine geringe Vorlauftemperatur (bis 35 Grad), in Altbauten oder bei schlechter Dämmung brauchst du höhere Vorlauftemperaturen (55 Grad oder sogar höher).

Deshalb hängt die JAZ deiner Wärmepumpe unter anderem von den Wetterbedingungen an deinem Wohnort – und damit den vorherrschenden Außentemperaturen – ab. Die kannst du natürlich nicht beeinflussen. Du hast aber Einfluss auf folgende Faktoren

Smartes Heizen und Lüften

Die Wärmepumpe arbeitet effizienter, wenn sie nicht immer wieder auf Höchstleistung anspringen muss, sondern konstant bei niedriger Temperatur arbeiten kann. Stoßlüften und eine geringere Raumtemperatur helfen.

Geschickte Wahl der Heizkörper

Flächenheizungen wie Wand- oder Fußbodenheizungen brauchen eine deutlich niedrigere Vorlauftemperatur. Aber es kann schon helfen, kleine gegen größere Heizkörper auszutauschen. 

Wartung

Regelmäßige Wartung stellt sicher, dass deine Wärmepumpe optimal arbeitet. Profis können prüfen, ob die Heizkurve richtig eingestellt ist oder ob ein hydraulischer Abgleich hilft.

Quellentemperatur erhöhen

Das ist nur bedingt möglich, aber bisweilen können zum Beispiel ein paar zusätzliche Kollektoren bei einer Erdwärmepumpe die Temperatur insgesamt konstanter halten. Hier sollten Profis prüfen, ob sich das rechnet.

Sanierung

Schon der Austausch der Fenster und Türen kann sich positiv auf die Jahresarbeitszahl deiner Wärmepumpe auswirken. Je besser die Dämmung, desto geringer die Vorlauftemperatur. Eine umfassende Sanierung hilft umso mehr, und wenn du neu baust, kannst du von Anfang an entsprechend planen. 

Insgesamt gilt: Lass deine Wärmepumpe unbedingt professionell von einem erfahrenen Betrieb wie 1KOMMA5° planen. Zu ungünstigen Jahresarbeitszahlen kommt es nämlich auch, wenn die Wärmepumpe zu groß oder zu klein dimensioniert oder nicht korrekt installiert ist. Das alles vermeidest du, wenn du dich an einen kompetenten Fachbetrieb wendest. 

Anteil von Wärmepumpen im Neubau

Wärmepumpen sind mittlerweile die beliebtesten Wärmeerzeuger im Neubau: Im Jahr 2024 wurden mehr als zwei Drittel (69,4 Prozent) der fertiggestellten Wohngebäude mit einer Wärmepumpe als primäre Heizung ausgestattet. Damit hat sich der Anteil innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt. 

Ideale Wahl für den Neubau: Luft-Wasser-Wärmepumpe

Nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe bleiben Luft-Wasser-Wärmepumpen im Jahr 2025 die dominierenden Systeme auf dem deutschen Wohngebäudemarkt, mit einem Marktanteil von 95 % aller installierten Anlagen. Erdreich- bzw. Sole-Wärmepumpen folgen mit deutlichem Abstand und machen nur rund 5 % aus. Das hat verschiedene Gründe:

  • Die Außenluft lässt sich leicht erschließen. Es sind keine aufwendigen und teuren Erdarbeiten oder Bohrungen notwendig.

  • Auch die Projektierung ist einfach, da nur die benötigte Heizleistung sowie die Geräuschentwicklung berücksichtigt werden müssen.

  • Sie können schnell installiert werden. Erdkollektoren oder Tiefenbohrungen entfallen, was Bauzeit spart und für einen reibungslosen Bauablauf sorgt.

  • Die Gesamtkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten deutlich geringer, obwohl sie ähnlich effizient sind. 

  • Du hast die Wahl zwischen reinen einer Außen- oder Innenaufstellung oder einer Kombination aus beiden.

  • Du brauchst keine Genehmigung zur Aufstellung.

Bauliche Voraussetzungen für eine Wärmepumpe im Neubau

Wärmepumpen laufen besonders effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers, nachdem es vom Wärmeerzeuger erhitzt wurde. Je niedriger diese eingestellt wird, desto weniger muss der Kompressor arbeiten, um den Temperaturunterschied zur Wärmequelle zu überbrücken. Das macht die Wärmepumpe effizienter.

Damit es auch bei einer geringeren Vorlauftemperatur angenehm warm im Haus wird, braucht es

  • eine lückenlose Wärmedämmung sowie

  • große Heizflächen.

Neubauten müssen heute strenge gesetzliche Anforderungen an die Wärmedämmung erfüllen. Letztere sorgt dafür, dass so gut wie keine Wärme durch die Gebäudehülle nach außen verloren geht. Das wiederum senkt den Energiebedarf, der zum Heizen notwendig ist.

Ein weiterer Faktor, der sich auf die Vorlauftemperatur auswirkt, ist das Heizverteilsystem. Vorteilhaft ist eine große Oberfläche, die viel Wärme in den Raum abgibt. Eine Wärmepumpe funktioniert auch mit großen Platten- oder Niedertemperatur-Heizkörpern. Die meisten Neubauten werden heute allerdings mit einer Flächenheizung ausgestattet, beispielsweise einer Fußbodenheizung. Nicht ohne Grund: Fußbodenheizungen sind sehr komfortabel und verteilen die Wärme gleichmäßig im Raum. Zudem kannst du sie in Kombination mit einer Wärmepumpe auch zur Kühlung der Räume einsetzen. Die erforderlichen Rohrleitungen lassen sich bereits bei der Planung des Hauses berücksichtigen.

Ein großer planerischer Vorteil im Neubau ist es, die Wärmepumpenanlagen samt Warmwasserspeicher frühzeitig in den architektonischen Grundriss einzubeziehen. So stellst du in Abstimmung mit deinem Architekturbüro sicher, dass der Technikraum passgenau dimensioniert und kurze Wege für alle Rohre vorbereitet sind.

Welche Förderungen gibt es für Wärmepumpen im Neubau?

Im Neubau gibt es für Wärmepumpen in Deutschland keine klassischen Einzelzuschüsse mehr über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), da die staatliche Förderung hier fast ausschließlich auf den Heizungstausch im Bestand ausgerichtet ist. Während Menschen, die ihr Haus sanieren, bis zu 70 % Zuschuss erhalten, erfolgt die Förderung im Neubau indirekt über zinsvergünstigte KfW-Kredite.

Besonders relevant ist das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN): Hier werden Kredite bis zu 150.000 € pro Wohneinheit gewährt, sofern das Gebäude den EH-40-Standard erfüllt und nachhaltig zertifiziert ist (QNG). Für Familien sind über das Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) sogar bis zu 270.000 € möglich.

Hintergrund: Da das Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Neubauten ohnehin einen hohen Anteil erneuerbarer Energien vorschreibt, fördert der Staat nicht mehr die Heizung allein, sondern die Gesamtenergieeffizienz des Hauses. Wichtig für 2026: Achte beim Kauf darauf, dass die Wärmepumpe die neuen, strengeren Lärmschutzvorgaben (10 dB unter Grenzwert) erfüllt, um für die Zertifizierung des Effizienzhauses anerkannt zu werden

Gut zu wissen: Förderung von Wärmepumpen im Altbau und Bestandsgebäude

Besonders hoch fällt die Förderung beim Heizungstausch aus: Ersetzt du eine alte Heizung gegen eine effiziente Wärmepumpe, winken Zuschüsse von bis zu 70 Prozent. Abgewickelt wird die Förderung seit 2024 von der KfW. Zusätzlich fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle als Grundförderung und die KfW übernimmt den Heizungstausch.

Klimafreundlicher Neubau

Das Kreditprogramm Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297/298) unterstützt den Bau oder den Erstkauf einer neu errichteten Immobilie. Es handelt sich um ein vergünstigtes Darlehen mit attraktivem Zinssatz. Lebst du selbst in dem Gebäude, dann ist das Programm 297 das richtige für dich. Für Vermieterinnen und Vermieter gilt das Programm 298. Beachte beim Ersterwerb (Kauf von einem Bauträger), dass der Kaufvertrag für das schlüsselfertige Objekt spätestens 12 Monate nach Bauabnahme unterzeichnet werden muss.

Es gibt drei Förderkreditstufen

1. Für ein Effizienzhaus 40 mit einem geringen CO2-Ausstoß innerhalb definierter Grenzwerte nach QNG („Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“) sind bis zu 100.000 Euro Kreditsumme je Wohneinheit möglich.

2. Für ein Effizienzhaus 40 mit dem „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus (QNG PLUS)“ oder dem „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Premium (QNG-PREMIUM)“ sind sogar 150.000 Euro Kredit möglich.

3. Für ein Effizienzhaus 55 wurde zudem eine zusätzliche, befristete Förderstufe eingerichtet, über die ebenfalls Kredite von bis zu 100.000 Euro vergeben werden.

Für die Inanspruchnahme der Neubauförderung gelten strikte Bedingungen: Da sie auf die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes abzielt, sind Heizsysteme auf Basis fossiler Energien oder Biomasse (mit Ausnahme von Kaminöfen) ausgeschlossen. Zudem ist die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten oder einer - Expertin verpflichtend, der bzw. die sowohl die Planung begleitet als auch die Einhaltung der technischen Vorgaben überwacht. Gefördert werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten des Bauvorhabens, einschließlich Planung, Baubegleitung und notwendiger Nachhaltigkeitszertifizierung.

Wichtig für die Budgetplanung ist die Abgrenzung der förderfähigen Kosten: Im Neubau wird bei der Heizung ausschließlich die Anlagentechnik bis zum Anschluss an die Wärmeverteilung (Heizkreisverteiler) berücksichtigt; die in den Wohnräumen verlegte Fußbodenheizung zählt – anders als bei Sanierungen – nicht dazu. Zudem müssen Wärmepumpen seit Januar 2026 verschärfte Lärmschutzvorgaben erfüllen und mindestens 10 dB unter dem EU-Grenzwert liegen. Der Kreditantrag ist zwingend vor Vorhabensbeginn zu stellen und kann über die Hausbank, eine Bausparkasse oder zertifizierte Finanzvermittler erfolgen.

Weitere Förderkredite für den Neubau im Überblick

Es gibt noch drei weitere Kreditprogramme, mit denen sich Neubauten inklusive Wärmepumpe fördern lassen.

Wenn du in deinem Neubau eine Photovoltaik-Anlage nutzt, kannst du zusätzliche Mittel beantragen. Über das Programm Erneuerbare Energien – Standard (270) vergibt die KfW zinsgünstige Kredite für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme. Auch Batteriespeicher sind kreditfähig.

Tipp: Neben KfW und BAFA bieten auch einige Bundesländer und Kommunen Förderungen für effiziente Wärmepumpen an. Mit kostenlosen Online-Tools wie dem Fördernavigator des Bundesverbands Wärmepumpe kannst du regionale Fördertöpfe ausfindig machen, die sich häufig problemlos mit der bundesweiten Basisförderung kombinieren lassen. Nachfragen lohnt sich!

Förderung Wärmepumpe Neubau

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Was kostet eine Wärmepumpe im Neubau?

Was dich die Anschaffung einer Wärmepumpe inklusive Installation kostet, hängt von der genutzten Wärmequelle und von ihrer Heizleistung sowie von den Montagebedingungen vor Ort ab.

Folgende Richtwerte geben dir eine grobe Orientierung:

Welche regelmäßigen Kosten fallen an?

Bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Heizungsanlage spielen auch die Betriebskosten eine Rolle. Diese setzen sich im Fall einer Wärmepumpe aus den Stromkosten sowie den Wartungskosten zusammen. 

Die Wartungskosten sind bei Wärmepumpen niedriger als bei anderen Heizungsarten. Für die Überprüfung von Dichtheit, Druck und Temperatur und die Kontrolle der mechanischen Bauteile zahlst du etwa 100 Euro im Jahr. Hinzu kommen Arbeits- und Fahrtkosten.

Die Stromkosten richten sich nach der Effizienz der Wärmepumpe. Maßstab ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie gibt das Verhältnis zwischen eingesetzter Energie – also Strom – und erzeugter Wärme an. Eine JAZ von 3 bedeutet, dass die Wärmepumpe aus 1 Kilowattstunde (kWh) Strom 3 kWh Wärme erzeugt. Je höher die JAZ, desto effizienter arbeitet deine Wärmepumpe. 

Der durchschnittliche Stromverbrauch liegt zwischen 27 und 42 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. Bei einem aktuellen Strompreis von 35 ct/kWh (Stand: April 2026) ergeben sich für ein 120 Quadratmeter großes Einfamilienhaus Stromkosten zwischen 1.134 € und 1.764 € pro Jahr.

Der Betrieb einer Wärmepumpe ist, gemessen über eine Betriebsdauer von 20 Jahren, immer günstiger als der einer Gas- oder Ölheizung. Die Ersparnis beläuft sich bereits jetzt auf rund 30 Prozent. Künftig werden zudem die Preise für Gas und Öl steigen – vor allem aufgrund der CO2-Besteuerung, die ab 2027 über Zertifikate im freien Handelsmarkt stattfinden wird. Man geht von bis zu 5 Cent pro kWh mehr aus. Du siehst: Die Wärmepumpe bietet mit Blick auf die Zukunft mehr finanzielle Sicherheit – ganz abgesehen von den Umweltaspekten.

Fazit

Wärmepumpe im Neubau: Effizient, klimafreundlich und zukunftssicher

Wärmepumpen sind im Neubau eine besonders effiziente, klimafreundliche und zukunftssichere Heizlösung. Dank der niedrigen Vorlauftemperaturen moderner Neubauten arbeiten sie besonders effizient, senken die Betriebskosten deutlich und lassen sich mit erneuerbarem Strom nahezu klimaneutral betreiben. Staatliche Förderprogramme, wie zinsvergünstigte Kredite der KfW für besonders energieeffiziente Neubauten, erleichtern die Finanzierung. Auch ohne direkte Förderung amortisieren sich die Investitionskosten durch Einsparungen bei Strom und Wartung mittelfristig.

Mit einer fachgerechten Planung, optimaler Dimensionierung und der Kombination mit intelligentem Energiemanagement wird die Wärmepumpe zur zentralen Säule eines nachhaltigen und komfortablen Neubaus.