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Wärmepumpe Förderung Altbau

Wärmepumpen-Förderung für den Altbau: So sparst du bis zu 22.400 Euro

Eine gut geplante Wärmepumpe kann die Heizkosten im Altbau deutlich senken. Für den Austausch einer alten Heizung gewährt die KfW seit dem 21. Juli 2026 30 bis maximal 80 Prozent Zuschuss – bei aktuell höchstens 28.000 Euro förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit. Wie du die passende Förderung findest und korrekt beantragst, erfährst du hier.

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Das Wesentliche in Kürze

  • Welche Förderungen gibt es? Beim Heizungstausch zahlt die KfW 30 bis maximal 80 Prozent. Für die Optimierung einer mindestens zwei Jahre alten Wärmepumpe gewährt das BAFA grundsätzlich 15 Prozent; mit iSFP-Bonus sind bis zu 20 Prozent möglich.

  • Was hat sich im Juli 2026 geändert? Seit dem 21. Juli gelten neue KfW-Bedingungen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) regelt seit dem 29. Juli unabhängig davon die freie Wahl der Heizungstechnik.

  • Wer ist zuständig? Die KfW fördert den Heizungstausch, das BAFA die Heizungsoptimierung. Ein KfW-Ergänzungskredit kann die Finanzierung ergänzen.

  • Welche Alternativen gibt es? Je nach Wohnort kommen Länder- und Kommunalprogramme oder die steuerliche Förderung infrage. Dieselben Kosten dürfen nicht doppelt gefördert werden.

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Jüngste Entwicklung Juli 2026

Neue Förderregeln 2026 bis 2030: Das ändert sich für deine Wärmepumpe

Die KfW hat die Bedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zum 21. Juli 2026 angepasst. Neue Anträge werden seit diesem Datum nach den neuen Regeln bewertet. Bereits bis zum 20. Juli 2026 gestellte Anträge bleiben bei vollständiger und korrekter Bestätigung zum Antrag grundsätzlich im alten Förderregime.

Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus lassen sich weiterhin kombinieren. Geändert wurden vor allem der Kostenhöchstbetrag, die Höhe und Laufzeit des Geschwindigkeitsbonus, die Einkommensstufen sowie die maximale Gesamtförderung.

1. Förderfähige Kosten sinken in Stufen

Für ein Einfamilienhaus beziehungsweise die erste Wohneinheit berücksichtigt die KfW seit dem 21. Juli 2026 höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten. Für Anträge ab dem 1. Februar 2027 sinkt dieser Höchstbetrag erstmals und anschließend jeweils zum 1. Februar und 1. August um 750 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern gelten zusätzlich 15.000 Euro für die zweite bis sechste und 8.000 Euro ab der siebten Wohneinheit.

2. Klimageschwindigkeitsbonus sinkt schrittweise bis 2028

Der Klimageschwindigkeitsbonus beträgt bis einschließlich 31. Januar 2027 16 Prozent. Er sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um jeweils 4 Prozentpunkte; für Anträge ab dem 1. August 2028 entfällt er vollständig. Voraussetzung ist unter anderem, dass du die betreffende Wohneinheit selbst als Haupt- oder alleinigen Wohnsitz nutzt, eine begünstigte alte Heizung austauschst und diese fachgerecht demontieren und entsorgen lässt.

3. Maximale Förderung nach Einkommen sinkt bis 2030

Für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer beträgt der Einkommensbonus 40 Prozent bis 30.000 Euro, 30 Prozent bis 40.000 Euro und 10 Prozent bis 50.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Bei mindestens einem kindergeldberechtigten minderjährigen Kind in der selbstgenutzten Haupt- oder alleinigen Wohneinheit verschieben sich diese Einkommensgrenzen einmalig um 10.000 Euro nach oben.

Wichtig: Die reguläre Kombination aus Grundförderung und Boni ist auf 70 Prozent begrenzt. Greift der 40-prozentige Einkommensbonus, sind maximal 80 Prozent möglich.

Die Grafik zeigt die maximalen Zuschussbeträge im Zeitverlauf. Grundlage sind eine selbstgenutzte erste Wohneinheit, vollständig ausgeschöpfte förderfähige Kosten und – soweit eingerechnet – erfüllte Voraussetzungen für den Klimageschwindigkeitsbonus.

4. Weitere Änderungen und die angekündigte nächste Stufe

  • Für neue Anträge entfallen: Der frühere Effizienzbonus für Wärmepumpen und der Emissionsminderungszuschlag für Biomasseheizungen werden seit der Reform nicht mehr gewährt.

  • Angekündigt ab dem 1. Quartal 2027: Die Grundförderung für Wärmepumpen soll auf 15 Prozent sinken. Für Wärmepumpen mit Ursprung in der EU oder assoziierten Märkten ist ein Wertschöpfungsbonus von 15 Prozent vorgesehen.

  • Noch nicht eingerechnet: Die Detailregeln und der genaue Start des Wertschöpfungsbonus stehen noch nicht abschließend fest. Deshalb berücksichtigen die Grafiken und der Förderrechner diese angekündigte Stufe noch nicht.

Stand: 30. Juli 2026. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen der KfW-Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458). Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel; ein Rechtsanspruch besteht grundsätzlich nicht.

Überblick: Welche Förderungen gibt es für Wärmepumpen im Altbau?

Deutschland hat hohe Klimaziele zu erreichen – die Gewinnung von Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien spielt dabei eine wichtige Rolle. Gerade im Altbau mit hohem Wärmebedarf können Wärmepumpen die Heizkosten deutlich senken, weil sie viel effizienter heizen als Öl- und Gasheizungen. Mit einer Wärmepumpe sparst du nicht nur Geld, sondern trägst auch zum Klimaschutz bei. 

Um den Umstieg auf Wärmepumpen zu unterstützen, hat die Regierung die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ins Leben gerufen. Die BEG bündelt verschiedene Förderprogramme für Energieeffizienz und erneuerbare Energien – unter anderem für die energieeffiziente Sanierung und eben auch für den Heizungstausch.

Wichtig

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude ist für Bestandsgebäude gedacht. Für Wärmepumpen im Altbau ist diese Förderung also prima geeignet. Für Neubauprojekte gilt sie jedoch nicht. 

Gut zu wissen: Wer macht was in der BEG?

Wer für die Förderung zuständig ist, hängt von deinem Vorhaben ab:

  • Heizungstausch im Altbau: Die KfW fördert den Einbau einer Wärmepumpe über das Programm 458 mit 30 bis maximal 80 Prozent. Für die erste Wohneinheit werden aktuell höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten berücksichtigt.

  • Bestehende Wärmepumpe optimieren: Das BAFA gewährt für Maßnahmen zur Verbesserung der Anlageneffizienz 15 Prozent Zuschuss; wird die Maßnahme im Rahmen eines geförderten individuellen Sanierungsfahrplans umgesetzt, kommen 5 Prozentpunkte iSFP-Bonus hinzu.

Eine weitere Fördermöglichkeit: Für die umfassende Sanierung zum Effizienzhaus vergibt die KfW zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen. Ist die Wärmepumpe Teil der Sanierung, kann sie indirekt mitgefördert werden. Außerdem bekommst du bei Bedarf einen Ergänzungskredit, wenn du die Förderung für den Heizungstausch erhalten hast. 

Auch eventuelle Förderungen in deiner Stadt oder Kommune solltest du nicht außer Acht lassen. Die Förderlandschaft ändert sich zwar schnell – doch eventuell erhältst du lokal einen attraktiven Zuschuss. Wenn keine der Förderungen für dich infrage kommt, gibt es noch die Möglichkeit einer Steuererleichterung, auf die wir gleich noch eingehen.

Wichtig

Stelle den Antrag unbedingt vor Beginn der Maßnahme!

Alle Förderungen (Steuererleichterungen ausgenommen) haben gemeinsam, dass du mit dem Einbau der Wärmepumpe warten musst, bis du die Zusage für die Förderung erhalten hast. Stelle deinen Antrag also unbedingt vorher – sonst riskierst du den gesamten Zuschuss. Um das Risiko einer abgelehnten Förderung aufzufangen, solltest du mit deinem Fachbetrieb einen Vertrag mit einer auflösenden oder aufschiebenden Bedingung in Bezug auf die Förderung abschließen.

Schauen wir uns jetzt die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten genauer an. 

Bundesweite Förderung für Wärmepumpen im Altbau: KfW und BAFA

Die beiden wichtigsten Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen im Altbau sind die Programme von der KfW und dem BAFA.

Das KfW-Förderprogramm „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (458)"

Wenn du im Altbau eine ineffiziente Heizung durch eine förderfähige Wärmepumpe ersetzt, setzt sich der KfW-Zuschuss so zusammen:

  • 30 Prozent Grundförderung: Sie gilt für förderfähige Heizungsanlagen und Netzanschlüsse. Auch vermietete Einheiten können die Grundförderung erhalten; persönliche Boni gelten nur für eine selbstgenutzte Haupt- oder alleinige Wohneinheit.

  • 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus: Bis 31. Januar 2027 beim Austausch einer begünstigten alten Heizung. Der Bonus sinkt anschließend halbjährlich um 4 Prozentpunkte und entfällt ab August 2028.

  • 10, 30 oder 40 Prozent Einkommensbonus: Je nach zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen bis 50.000, 40.000 oder 30.000 Euro. Mit mindestens einem kindergeldberechtigten minderjährigen Kind verschieben sich die Grenzen einmalig um 10.000 Euro.

  • Entfallen für Neuanträge: Der frühere Effizienzbonus für bestimmte Wärmequellen oder natürliche Kältemittel sowie der Emissionsminderungszuschlag sind in den seit 21. Juli 2026 geltenden KfW-Bedingungen nicht mehr enthalten.

Wärmepumpen-Förderung 2026

Die reguläre Kombination ist auf 70 Prozent gedeckelt. Nur wenn der 40-prozentige Einkommensbonus greift, sind bis zu 80 Prozent möglich. Für ein Einfamilienhaus beziehungsweise die erste Wohneinheit gelten bis 31. Januar 2027 maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten.

Damit liegen die Höchstbeträge aktuell zwischen 8.400 Euro bei reiner Grundförderung und 22.400 Euro bei 80 Prozent Förderung. Grundförderung plus Klimageschwindigkeitsbonus ergeben 46 Prozent beziehungsweise maximal 12.880 Euro.

Rechenbeispiel

Förderung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe im Altbau

Angenommen, du ersetzt eine mehr als 20 Jahre alte, noch funktionsfähige Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Das System inklusive Montage und förderfähiger Umfeldmaßnahmen kostet 30.000 Euro.

Für die erste Wohneinheit berücksichtigt die KfW davon höchstens 28.000 Euro. Erfüllst du die Voraussetzungen für Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus, beträgt der Fördersatz bis 31. Januar 2027 46 Prozent. Das entspricht 12.880 Euro Zuschuss; deine verbleibenden Kosten liegen im Beispiel bei 17.120 Euro. Ein möglicher Einkommensbonus kann den Zuschuss erhöhen.

So fördert das BAFA eine bestehende Wärmepumpe im Altbau

Du hast dich schon vor Jahren für eine Wärmepumpe entschieden – prima! Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle übernimmt im Rahmen der BEG bis zu 15 Prozent der Kosten, damit deine Wärmepumpe weiterhin effizient arbeitet und Kosten spart. Hier einige wichtige Maßnahmen:

  • hydraulischer Abgleich, Einstellung der Heizkurve

  • Anpassung von Vorlauftemperatur und Pumpenleistung

  • Dämmung von Rohrleitungen

  • Einbau von Flächenheizungen (wie Fußbodenheizungen) oder Niedertemperaturheizkörpern

  • Einbau eines Wärmespeichers

  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (wie Energiemanagementsysteme)

Für diese Förderung muss die Wärmepumpe deinen Altbau seit mindestens zwei Jahren beheizen. Außerdem gehört ein (hiermit geförderter!) hydraulischer Abgleich immer zu den Voraussetzungen. Du brauchst zusätzlich die Unterstützung eines Energieeffizienz-Experten, einer Energieeffizienz-Expertin oder eines Fachunternehmens. Sie klären, welche Arbeiten erforderlich sind. Oft reichen bereits kleine Maßnahmen aus, damit deine Wärmepumpe noch effizienter heizen kann – das spart Kosten.

Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 Euro begrenzt. 15 Prozent davon entsprechen also 4.500 Euro Zuschuss. Im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans kannst du bis zu 60.000 Euro anrechnen.

Voraussetzungen für die BEG-Förderung einer Wärmepumpe im Altbau

Förderfähig sind grundsätzlich alle Wärmepumpen-Typen, also Erdwärmepumpen, Grundwasser-Wärmepumpen, Luft-Wasser- und Luft-Luft-Wärmepumpen. Keine finanzielle Unterstützung gibt es für Wärmepumpen, die mit Gas betrieben werden.

Generell gilt für den Heizungstausch: Die Geräte müssen nach bestimmten DIN-Standards abgenommen und zertifiziert sein. Zudem gelten bestimmte Anforderungen an Effizienz und Lautstärke. Die Lautstärke ist bei modernen Wärmepumpen in aller Regel unproblematisch. Die Effizienz schauen wir uns jedoch genauer an, denn sie ist für die Förderung von Wärmepumpen im Altbau besonders relevant.

Wie lange läuft die Förderung noch?

Die KfW-Heizungsförderung gilt seit dem 21. Juli 2026 zu den angepassten Bedingungen. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel; ein Rechtsanspruch besteht grundsätzlich nicht. Ab Februar 2027 sinken Klimageschwindigkeitsbonus und Kostenhöchstbetrag halbjährlich. Wer einen Heizungstausch plant, sollte deshalb frühzeitig prüfen lassen, welche Konditionen zum gewünschten Antragszeitpunkt gelten.

Diese Effizienz ist für eine Wärmepumpe im Altbau Voraussetzung

Für eine Wärmepumpe im Altbau kannst du eine Förderung erhalten, wenn die Pumpe voraussichtlich eine Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 erreicht. Die Jahresarbeitszahl beschreibt, wie viel Wärme deine Wärmepumpe über ein ganzes Jahr betrachtet aus Strom erzeugt. Heißt: Aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt die Wärmepumpe 3 Kilowattstunden Wärme.

Übrigens: Damit sind Wärmepumpen vielfach effizienter als Heizungen, die mit Gas oder Öl heizen. Aus einer Einheit Brennstoff erzeugen fossil betriebene Heizungen weniger als eine Kilowattstunde Wärme. Hier der Vergleich:

Tipp: Luft-Wasser-Wärmepumpen sind am einfachsten zu installieren. Sie reichen für viele Haushalte völlig aus – oft auch im Altbau. 

Nun weißt du natürlich nicht vorher, wie effizient deine Wärmepumpe genau sein wird, denn viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, darunter der Dämmzustand deines Hauses, die Größe der Heizkörper und die gewünschte Vorlauftemperatur. In sehr vielen Fällen erreichen aber auch Wärmepumpen im Altbau solide Jahresarbeitszahlen von 3,0 und mehr. Das voraussichtliche Ergebnis wird per Simulation berechnet – als Basis für die Förderung. Aber keine Sorge: Sollte die Jahresarbeitszahl hinterher etwas geringer ausfallen, musst du die Förderung nicht zurückzahlen.

Wie funktioniert der KfW-Ergänzungskredit?

Die Zuschüsse der KfW-Förderung für Wärmepumpen im Altbau werden erst nach dem Einbau deiner Wärmepumpe ausgezahlt, wenn alle Nachweise vorliegen. Das bedeutet, dass du die Kosten auslegen musst

Zur Schließung offener Finanzierungslücken bietet die KfW einen sehr günstigen Ergänzungskredit (KfW-Programm 358/359) an. Er ist nicht auf den Heizungstausch beschränkt, du kannst den Kredit auch in Kombination mit anderen Effizienzmaßnahmen nutzen. Voraussetzung für die Antragstellung ist eine Zusage der KfW oder ein Bewilligungsbescheid des BAFA für die Zuschussförderung einer Einzelmaßnahme.

Insgesamt sind bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit möglich. Liegt dein jährliches Haushaltseinkommen unter 90.000 Euro, bekommst du eine Zinsvergünstigung. So erhältst du den Kredit schon ab 0,01 Prozent – damit sind die Zinsen minimal.

Förderungen von Städten und Kommunen sowie über Steuererleichterungen

Neben der staatlichen Förderung gibt es regionale Förderprogramme von Ländern und Kommunen. Oft sind diese mit den staatlichen Programmen kombinierbar, sodass du beim Einbau einer Wärmepumpe noch mehr Geld sparst. Außerdem ist selbst ein „kleiner“ Zuschuss von einigen Hundert oder Tausend Euro besser als nichts – deine Wärmepumpe amortisiert sich damit umso schneller. Frage direkt bei deiner Stadt oder Kommune nach.

Wenn keine Förderung für dich infrage kommt, kannst du immerhin noch von einer Steuererleichterung profitieren: Du hast die Möglichkeit, 20 Prozent der anfallenden Kosten von der Einkommensteuer abzusetzen – verteilt über drei Jahre. Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die 30.000 Euro kostet, kannst du so 6.000 Euro zurückbekommen.

Dream-Team Wärmepumpe und Photovoltaik: heizen mit Solarstrom

Eine sinnvolle Ergänzung für die Wärmepumpe ist eine Photovoltaikanlage. Den sauberen Strom nutzt die Wärmepumpe direkt zur Wärmeerzeugung. Mit Solarstrom ab 5 bis 6 Cent pro Kilowattstunde heizt du unschlagbar günstig. Das senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern auch die CO2-Emissionen. Auch ohne Förderung zahlt sich eine Wärmepumpe im Altbau so locker aus.

Tipp: Für die Kombination beider Technologien gibt es keine spezielle Förderung. PV-Anlagen lassen sich aber separat fördern. Für die Anschaffung, Planung und Installation vergibt die KfW vergünstigte Kredite. Auch Stromspeicher sind förderfähig.

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Fazit

Für die Wärmepumpe im Altbau sind attraktive Förderungen möglich

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe kann sich gerade im Altbau lohnen: Eine fachgerecht geplante Anlage arbeitet auch in vielen Bestandsgebäuden effizient und reduziert den Verbrauch fossiler Energie.

Mit der KfW-Förderung von 30 bis maximal 80 Prozent oder alternativ der steuerlichen Förderung lassen sich die Investitionskosten deutlich senken. Welche Heiztechnik du nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz wählen kannst, erklären wir auf unserer Übersichtsseite. Besonders effizient wird das Gesamtsystem in Kombination mit Photovoltaik, Stromspeicher und intelligentem Energiemanagement.