In der Modellrechnung wird der Einbau einer neuen, effizienten Gasheizung für 10.000 Euro angenommen. Demgegenüber steht die Elektrifizierung des Eigenheims. Der Haushalt schafft PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe und intelligente Steuerung für 60.000 Euro an.
Finanziert wird das Gesamtsystem zu einem Zinssatz von 5,99 Prozent p. a. Eine KfW-Förderung von 16.500 Euro dient der Reduzierung der Rate für die ersten 20 Jahre effektiv auf 342,72 Euro pro Monat. Ab dem 21. Jahr sinkt diese Rate nach dem Ende der Wärmepumpen-Finanzierung auf 160,92 Euro. Dann werden nur noch die Solaranlage und der Speicher für weitere fünf Jahre abbezahlt.
Nimmt man diese Zinskosten, die reduzierten Stromkosten und die Einnahmen durch die Stromeinspeisung zusammen, belaufen sich die Gesamtkosten des PV-Wärmepumpen-Systems nach 25 Jahren auf 104.542 Euro. Die Gas-Alternative schneidet durch höhere Brennstoffpreise mit insgesamt 116.993 Euro deutlich teurer ab.
„Eigenheimbesitzer sollten sich nicht von den reinen Anschaffungskosten blenden lassen“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°. „Wer den Umstieg über einen Ratenkauf finanziert, tauscht steigende Betriebskosten für fossile Brennstoffe gegen planbare, feste Raten und geringe Stromkosten für die eigene Energieunabhängigkeit. Wirtschaftlich ist das bereits ab dem ersten Monat.“