Betreiber einer Freiflächen-PV-Anlage speisen den erneuerbaren Strom in der Regel ins Netz ein und verdienen damit Geld. Dafür nehmen sie entweder an einer Ausschreibung teil, um die gesetzlich geregelte EEG-Vergütung zu erhalten. Oder sie schließen direkte Stromlieferverträge mit Energieversorgern ab.
Besitzt du selbst mindestens zwei Hektar ungenutztes Land, kannst du deinen Boden – bei entsprechender Eignung – für Freiflächen-Photovoltaik an ein Solarpark-Unternehmen verpachten und damit bares Geld verdienen. Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit kannst du Jahr für Jahr vierstellige Beträge pro Hektar erhalten. Du musst nichts unternehmen und es entstehen keine Kosten für dich. Die Unternehmen errichten, pflegen und warten die Solarparks. Die Voraussetzungen dafür betrachten wir gleich.
Alternativ kannst du selbst einen Teil einer Photovoltaik-Freiflächenanlage pachten, um Strom für den Eigenverbrauch zu erzeugen. Da Pachtverträge aber in der Regel sehr teuer sind, lohnt sich das finanziell in der Regel nicht.